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10 Dinge, die ich als Mutter vermisse

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Als Mutter muss man auf einiges verzichten und das tue ich auch wirklich gerne für meine beiden Kleinen. Aber dennoch vermisse ich ein paar Dinge und das finde ich ganz normal.

1. Ausschlafen

Wann habe ich zum letzten Mal ausschlafen können, also so richtig und ohne Kinder, die im Nebenraum laut sind und einen doch immer wieder aufwecken? Ich kann mich nicht erinnern. Und auch wenn die Kinder (bisher nur beim Sohn möglich gewesen) mal woanders schlafen, dann werde ich früh wach, weil ich es eben gewohnt bin. Diese innere Uhr ist doch wirklich blöd.

 

2. Ausgehen

Anstatt am Wochenende die Couch zu hüten und auf aufwachende Kinder „zu warten“ einfach mal wieder tanzen gehen oder mit Freunden einen schönen Abend in der Cocktailbar verbringen. Sicher ist das auch mit Kindern möglich, sofern ein Babysitter da ist, aber am nächsten Tag rächt sich der wenige Schlaf meist, denn die Kinder wollen spielen, etwas zu Essen und eben die volle Aufmerksamkeit.

 

3. In Ruhe Essen

„Mama, pustest du mal?“, „Mama, kannst du mir das mal klein schneiden.“, “ Ich will das Glas aus dem Wohnzimmer und den blauen Strohhalm!“,… Diese Liste lässt sich beliebig ergänzen. Nebenbei schreit die Tochter, weil sie müde ist, unser Essen möchte (was sie zum Teil auch bekommt) oder einfach keine Lust mehr hat am Tisch oder in der Wippe zu sitzen. Nebenbei wird mein Essen kalt oder ich schlinge es schon aus Gewohnheit rein. Komisch dass ich davon nicht abnehme 😉

 

4. Zeit alleine im Bad

Sobald ich im Bad bin habe ich Gesellschaft. Bin ich am duschen wird vor mir eine Autoparade aufgefahren, bin ich auf Toilette und will in Ruhe neue Nachrichten auf dem Handy lesen, muss der Sohn auch ganz dringend auf die Toilette. Vielleicht sollte ich endlich mal den Schlüssel benutzen, wobei ich ja derzeit sogar die Tür raus nehmen könnte. Bleibt eh meist offen, damit ich höre was die Kinder so anstellen.

 

5. Spontanität

Spontan in die Stadt fahren, am Abend etwas mit Freunden unternehmen. Spontan geht, aber dann müssen eben die Kinder mit, die aber darauf eh keine Lust haben oder am Abend ins Bett gehören. Das war es also mit der Spontanität.

 

6. Ein eigenes Bett

Selber schuld würde ich sagen. Wir lieben eigentlich das Familienbett aber manchmal ist es schon anstrengend. Ein bisschen Platz für mich wäre auch mal wieder ganz nett!

Das Bett wäre auch mal wieder ganz nett um mit dem Mann Zärtlichkeiten auszutauschen. Dafür bleibt derzeit entweder das Sofa oder ab und zu mal das Bett was im Kinderzimmer vom Sohn steht und eh nie gebraucht wird.

 

7. Zeit alleine mit dem Mann

Passt ja auch irgendwie zu Punkt 6. Aber weiter möchte ich das Thema hier jetzt nicht ausführen.

Auch einfach mal wieder etwas alleine unternehmen würde uns gut tun und dazu zähle ich jetzt nicht einen Termin in der Bank oder beim Notar.

 

8. Freie Zeiteinteilung am Wochenende

Lange ausschlafen, Fernseh schauen auf dem Sofa, dabei noch einmal eine Runde schlafen und das Essen wird auch auf dem Sofa gegessen. Am Abend entweder ausgehen oder einfach einen Film schauen, ohne ständig zu den Kindern laufen zu müssen. Ach ja, ohne Kinder war das nichts besonderes. Da war es Normalität. Und jetzt weiß ich erst wie besonders das war.

 

9. Sport

Eigentlich mag ich keinen Sport aber trotzdem vermisse ich es derzeit. Einfach mal wieder zum Zumba oder ins Fitness Studio, etwas nur für sich tun. Zeitmangel, keinen der auf die Kinder aufpasst oder eben die Tochter die gestillt werden will. Aber eins weiß ich: Ich muss dringend mal wieder Sport machen, denn sonst werden die Schwangerschaftspfunde nie purzeln.

 

10. Zeit mit Freunden

Derzeit sehe ich fast nur Freunde mit Kindern oder ich treffe meine Freunde und habe meine Kinder dabei. Ein langes Gespräch führen? Nicht möglich! Und dann muss man noch auf seine Ausdrucksweise achten, denn sonst kennen meine Kinder am Ende Wörter, die ich nicht aus ihrem Mund hören möchte. Auch einfach mal ein Wochenende wegfahren mit Freunden oder Freunde besuchen ist mit Kindern oft zu anstrengend. Da warte ich doch lieber noch etwas und verreise alleine!

Unterschrift

 

17 Kommentare

  1. Ich kann allen Punkten nur voll und ganz zustimmen!

    Vor allem das mit dem Ausschlafen – ich war zwar noch nie ein Langschläfer, aber seit ich Mutter bin kann ich die Tage, an denen ich länger als bis 6 Uhr geschlafen habe, an einer Hand abzählen.

    Liebe Grüße, Biene

  2. Eigentlich magst Du keinen Sport, aber irgendwie ja doch? Ich mag ihn einfach nicht. 😉

  3. Guten Morgen,
    stimme in allen Punkten zu, *gähn* und ich empfinde 6 Uhr schon als LANGE und AUSSCHLAFEN 😉

    Allerdings finde ich es schöner, mein Bett für mich zu haben (Familienbett ist eh so ein schönes Streitthema 😉 ), aber jeder mag es anders. Schlafzimmer ist für die Kinder tabu nachts (Ausnahmen sind Krankheiten oder morgendliches Kuscheln).

    Wir haben uns arrangiert, die Zeit als Eltern geht viel zu schnell vorbei. Ich empfinde das Einkaufen ohne Kinder schon als Erholung. Man sollte sich immer wieder solche kleinen Erholungsphasen einbauen in den Alltag und ja, auch mal die Klotüre abschließen (die ist bestimmt nicht so dick, dass man die Kinder nicht hört 😉 ).

    Ansonsten würde ich sagen: gut geschrieben und in 20 Jahren vermissen wir bestimmt was davon 😉

    LG Ivi

    • Danke für deinen Kommentar!

      Familienbett ist ja immer ein Streitthema aber ich finde auch, jeder so wie er mag 😉

      Und du hast sicherlich recht damit: In 20 Jahren werden wir es vermissen!

      LG

  4. Pingback: 10 Mal 10 Dinge | Die Kellerbande mit Herz und Seele

  5. Geht dein Mann eigentlich alleine aus?
    Warum machst Du das nicht mal?
    Mir bringt das dann immer unheimlich viel und vor allem vermisse ich es danach kaum mehr. Natürlich ist der Tag danach hart, aber wenn man bei der Besten übernachtet geht’s eigentlich.
    Papa kann das mitbden Kids auch schaffen, ganz bestimmt!

    Fürs (abwechselnde) ausschlafen schwöre ich ja auf Ohropax bzw. so Schaumstoffstöpsel – damit bekomme ich wirklich mal den Schlaf den ich nachholen muss.

    • Mein Mann ist gerade alleine auf einem Geburtstag, also ja 😉
      Ich bin gerade am abstillen und deshalb kann ich bald auch mal wieder alleine am Abend weg und darauf freue ich mich auch schon!
      Aber da die Tochter bis vor 3 Wochen nicht mal eine Flasche wollte, ergibt sich die Freiheit mal eben nen Abend wegzugehen erst jetzt so langsam wieder 🙂

  6. Ich kann nur sagen – alles hat seine Zeit – warte ab bis die Zwerglein ein bisschen älter sind (meine sind 5 und 7), dann hast Du das „Ärgste“ geschafft. ABER ich kann mich gut an die Zeiten erinnern als sie so alt waren wie Deine – da haben mir die gleichen Sachen gefehlt – und – da hätte ich so einen Artikel wie Deinen gut brauchen können :-)!

  7. Du sprichst mir so sehr aus der Seele. So sehr ich meine Kinder auch liebe, sehne ich mir doch wieder mal einen Abend allein herbei. Und meinen Platz im Bett. Der Große ist grad aus unserem Schlafzimmer ausgezogen, die Kleine vor acht Monaten ein. 😉

    • Ich lasse mich noch überraschen wann wir unser Bett mal wieder für uns haben. Aber mit 18 wird wohl keiner der beiden mehr bei uns schlafen!?

      • Vielleicht ziehen dann noch Freund und Freundin mit ein. 😀 Nein, alles wird gut. Und auf Krampf funktioniert eh nichts.

        • Nee. Da hast du recht! Ich bin ja als Kind auch gerne zu meinen Eltern ins Bett 😉

          • 1. Ausschlafen
            Da wechseln wir uns ab, das geht ganz Prima, mal er mal ich. Unser Sohnemann ist auch so gnädig und erst um 10 am Wochenende zu wecken 😀 Das ist Himmlisch.

            2. Ausgehen
            Die Zeit nehmen wir uns. Es gibt noch Omas und Opas, Tanten und Großtanten. Dieses Wochenende ist der Sohn von Fr-So bei meiner Tante. Herrlich. Das haben wir öfter gemacht. Auch wo ich noch stillte, der Sohn blieb dann bis 23-24 uhr bei der Schwiegermutter und wurde dann schlafend heim genommen (ich musste ja nachts dann doch wieder stillen :D) Übrigens war ich erstaunt das der Sohn, der bei mir IMMER die flasche verweigerte, bei den schwiegereltern raus trank! Keine mama, also wurde alles angenommen. teils so gut das ich nach dem ausgehen bettelte er soll trinken meine brüste platzen XD

            3. In Ruhe Essen
            BLW(Baby led weaning) war unser Zauberwort für Warmes essen und vor allem in ruhe <3

            4. Zeit alleine im Bad
            Die hatte ich das erste mal wo er in die Kita ging. kind wegbringen, erst spät Uni haben, also schön am Morgen relaxt in die Wanne. HACH. (er war 4 als er das eigene Bett wollte)

            5. Spontanität
            Ja das fehlt mir. Einfach mal nachts an den See fahren wenns heiß ist, bierchen, Lagerfeuer. Leider. Aber ansonsten ergänzen wir uns doch schon.kündigt sich eine freundin spontan an,hütete mein freund den sohnemann, fragen seine kollegen, passe ich auf.

            6. Ein eigenes Bett
            AHHH ich vermisse das Familienbett!!! Erlich =( 2 Jahre ist es nun her *schnief*

            7. Zeit alleine mit dem Mann
            Auch die Zeit nehmen wir uns. dafür wurde extra ein Bigsofa angeschafft 😉 wenns kind im Bett ist einfach UNSERE Zeit. Oder eben der Zwerg schläft mal woanders. ich find das extrem wichtig.

            8. Freie Zeiteinteilung am Wochenende
            Der Zwerg passt sich uns da echt super an, er kennt es nicht anders, das wochenende gammeln heißt. gemeinsam filme schauen, essen wann wir wollen, lange wach bleiben. Er liebt das Wochenende. Spontan entscheiden wo es hin geht. wir sind da echt entspannt.

            9. Sport
            Sport? Brauch man das als Mutter? Kind hinterherrennen, Einkäufe in den 2 Stock schleppen, zur Kita hin und her laufen, Müdes Kind schleppen. Hehe sport genug XD

            10. Zeit mit Freunden
            Wie oben schon. Wir haben wenige gemeinsame Freunde und halten uns dann gegenseitig den Rücken frei. Anfangs traf ich mich nur mit Müttern, jetzt seit 3 Jahren auch wieder mit meinen anderen Abends. Coktails, feiern gehen.
            Wenn wir gemeinsam was machen, dann ist der Zwerg auch bei meinen oder seinen Eltern. Freunde sind wichtig, die Zeit kommt nie zurück.

            Also wie du siehst gibts nicht viel was ich vermisse als Mutter. Einzig wirklich das Spontane abends weggehen. Wobei wenn ferien oder wochenende ist, ist mir das auch schon immer egal gewesen. der Zwerg schlief überall und auch jetzt kanns man bis 9-10 oder später werden wenn man am see sitzt oder so. meine Eltern haben das auch immer so gemacht. Es enspannt einfach als Eltern, wenn man ein wenig Lockerer ist und vor allem auch mal Egoistisch an sich bzw an sich als Paar denkt. routinen. ich bin so happy das meine Tante so das kinderhüten vermisst das sie immer fragt wann der zwerg wieder bei ihr schläft 😀 ihr fehlt das leben im haus (selber 8 kinder 15 Enkel aber alle schon groß, bis vor 5 jahren tagesmutter)
            ICh weiß gerade nicht was ich mit meiner freien zeit mache. Mann weg, Kind weg. und ich allein zuhause XD

  8. 1. Ausschlafen
    Da wechseln wir uns ab, das geht ganz Prima, mal er mal ich. Unser Sohnemann ist auch so gnädig und erst um 10 am Wochenende zu wecken 😀 Das ist Himmlisch.

    2. Ausgehen
    Die Zeit nehmen wir uns. Es gibt noch Omas und Opas, Tanten und Großtanten. Dieses Wochenende ist der Sohn von Fr-So bei meiner Tante. Herrlich. Das haben wir öfter gemacht. Auch wo ich noch stillte, der Sohn blieb dann bis 23-24 uhr bei der Schwiegermutter und wurde dann schlafend heim genommen (ich musste ja nachts dann doch wieder stillen :D)

    3. In Ruhe Essen
    BLW(Baby led weaning) war unser Zauberwort für Warmes essen und vor allem in ruhe <3

    4. Zeit alleine im Bad
    Die hatte ich das erste mal wo er in die Kita ging. kind wegbringen, erst spät Uni haben, also schön am Morgen relaxt in die Wanne. HACH.

    5. Spontanität
    Ja das fehlt mir. Einfach mal nachts an den See fahren wenns heiß ist, bierchen, Lagerfeuer. Leider. Aber ansonsten ergänzen wir uns doch schon.kündigt sich eine freundin spontan an,hütete mein freund den sohnemann, fragen seine kollegen, passe ich auf.

    6. Ein eigenes Bett
    AHHH ich vermisse das Familienbett!!! Erlich =( 2 Jahre ist es nun her *schnief*

    7. Zeit alleine mit dem Mann
    Auch die Zeit nehmen wir uns. dafür wurde extra ein Bigsofa angeschafft 😉 wenns kind im Bett ist einfach UNSERE Zeit. Oder eben der Zwerg schläft mal woanders. ich find das extrem wichtig.

    8. Freie Zeiteinteilung am Wochenende
    Der Zwerg passt sich uns da echt super an, er kennt es nicht anders, das wochenende gammeln heißt. gemeinsam filme schauen, essen wann wir wollen, lange wach bleiben. Er liebt das Wochenende. Spontan entscheiden wo es hin geht. wir sind da echt entspannt.

    9. Sport
    Sport? Brauch man das als Mutter? Kind hinterherrennen, Einkäufe in den 2 Stock schleppen, zur Kita hin und her laufen, Müdes Kind schleppen. Hehe sport genug XD

    10. Zeit mit Freunden
    Wie oben schon. Wir haben wenige gemeinsame Freunde und halten uns dann gegenseitig den Rücken frei. Anfangs traf ich mich nur mit Müttern, jetzt seit 3 Jahren auch wieder mit meinen anderen Abends. Coktails, feiern gehen.
    Wenn wir gemeinsam was machen, dann ist der Zwerg auch bei meinen oder seinen Eltern. Freunde sind wichtig, die Zeit kommt nie zurück.

    Also wie du siehst gibts nicht viel was ich vermisse als Mutter. Einzig wirklich das Spontane abends weggehen. Wobei wenn ferien oder wochenende ist, ist mir das auch schon immer egal gewesen. der Zwerg schlief überall und auch jetzt kanns man bis 9-10 oder später werden wenn man am see sitzt oder so. meine Eltern haben das auch immer so gemacht. Es enspannt einfach als Eltern, wenn man ein wenig Lockerer ist und vor allem auch mal Egoistisch an sich bzw an sich als Paar denkt. routinen. ich bin so happy das meine Tante so das kinderhüten vermisst das sie immer fragt wann der zwerg wieder bei ihr schläft 😀 ihr fehlt das leben im haus (selber 8 kinder 15 Enkel aber alle schon groß, bis vor 5 jahren tagesmutter)
    ICh weiß gerade nicht was ich mit meiner freien zeit mache. Mann weg, Kind weg. und ich allein zuhause XD

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