Oft gelesen Über mich

10 Dinge, die mich in den Wahnsinn treiben

Es gibt Situationen, da möchte ich am liebsten laut schreien und ich denke jeder kennt diese Momente.

Hier sind meine 10 persönlichen „Dinge“, die mich in den Wahnsinn treiben:

 

1. Anziehen am Morgen

Der Sohn will sich am Morgen nicht anziehen und von mir auch nicht anziehen lassen. Auch wenn wir derzeit keinen Zeitdruck haben, kann mich das ganz schön verrückt machen. Jeden Morgen das selbe Theater…

 

2. Wutanfälle

Holla die Waldfee…Ich dachte wir hatten mit 3 Jahren den Höhepunkt der Wutanfälle und die Hoffnung, dass es langsam besser wird. Es sind zwar mittlerweile andere Gründe für Wutanfälle des Sohnes, aber leider sind sie noch nicht weniger geworden. Gerade bei Dingen, wie z.B. ein durchgeschnittes Brot, dass der Sohn eigentlich heile haben wollte, bekomme ich manchmal echt zu viel.

 

3. Koffer nach Dienstreise

Mein Mann hat da so einen Tick. Ich kenne es ja nun auch schon von ihm. Koffer und Taschen nach einer Dienstreise müssen generell nicht ausgeräumt werden und bleiben gerne ewig im Flur stehen. Also die Dreckwäsche räumt er schon in den Wäschekorb, aber der Rest bleibt da auch gerne 1-2 Wochen stehen, es sei denn ich räume ihn vorher aus oder die nächste Dienstreise steht recht schnell wieder an.

 

4. Unsere Vermieterin

Darüber hatte ich ja schon einmal einen ganzen Blogpost verfasst. Man kann diese Frau mit Mitte 80 wohl nicht mehr ändern. Wen ihre ganzen Marotten interessieren darf gerne hier weiterlesen. Eins sei in Kurzform gesagt: den Unterschied zwischen Eigentum und vermietetem Eigentum scheint ihr nicht bekannt zu sein.

 

5. Lautstärke vom Sohn

Leise sprechen? Das ist wohl mit fast 4 Jahren nicht möglich. Er darf auch gerne mal laut sein, kein Problem, er ist schließlich ein Kind. Aber wenn er den ganzen Tag nur schreien anstatt normal sprechen kann, mit seinem Bobby Car durch die Wohnung heizt, die Türen knallt und auch sonst nur Hummeln im Hintern hat, ist es schon manchmal anstrengend für meine Nerven 😉

 

IMG_05096. Unser Flur als Abstellkammer

Koffer, Einkäufe, Kindersitz und Sachen, die in den Keller gehören, werden direkt weggeräumt. Nicht! Wir stellen alles ständig in den Flur und irgendwann bringt dann einer von uns die Sachen mal an den richtigen Ort. Jedes Mal wenn ich dran vorbei laufe stört es mich, aber leider bin ich selber auch zu faul Dinge direkt an den richtigen Ort zu räumen.

 

7. Wenn der Mann etwas „erledigen“ soll

Ein Beispiel: Der Mann soll auf die Kinder aufpassen damit ich in Ruhe aufräumen kann. Er macht sich im Keller Musik an und räumt erst einmal dort auf und danach die Küche.

Wochenlang bleiben Sachen liegen weil er keine Lust hat. Aber wenn er dann plötzlich doch den Drang verspürt alles zu machen, muss es sofort passieren und dann ist alles andere unwichtig.

An sich nicht böse gemeint, schmeißt aber doch meinen Plan durcheinander. Manchmal kann es sich auch nur um ein Missverständnis handeln.

 

8. Wenn ich etwas machen möchte und es zeitlich nicht auf die Reihe bekomme

Auch hier ein Beispiel: Ich möchte seit Wochen an die Nähmaschine. Meine Tochter sieht das derzeit aber anders, denn mir beim Nähen zuschauen möchte sie natürlich nicht und der Sohn hat auch ganz andere Dinge mit mir geplant. Und andere Sachen, wie z.B. den Garten sommertauglich zu machen, sind derzeit einfach wichtiger.

 

9. Eine meckernde Tochter den ganzen Tag

Es ist nur ein Schub oder eine Phase. Vielleicht auch ein Zahn oder Bauchweh? Vielleicht wächst sie ja auch und hat mehr Hunger? Es könnte oft alles sein und dieses Problem, dem Baby einfach manchmal nicht helfen zu können, bzw. nicht zu wissen wie, macht mich echt fertig. Und das meckernde Baby die ganze Zeit bei Laune zu halten ist dann wirklich sehr schwer. Nach so einem Tag bin ich meist am Ende.

 

IMG_055410. Haushalt machen mit Kindern

Haushalt machen mit Kindern ist wie Zähne putzen mit Nutella. Oder wie war das gleich? Mich macht das immer total verrückt. Da hat man gerade gewischt und es läuft wieder jemand über den Boden und macht ihn dreckig. Da hat man gerade gesaugt und schon wieder liegen überall Brötchenkrümel. Die Liste lässt sich beliebig ergänzen.

 

Was macht euch denn verrückt und treibt euch in den Wahnsinn?

 

Bis bald,

eure Sarah

 

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann schau dich gerne noch ein bisschen hier um oder folge mir per E-Mail, auf Facebook oder Twitter. Ich freue mich!

17 Kommentare

  1. Haha, das ein oder andere kommt mir ja doch bekannt vor 😀

  2. Auch Sarah :)

    Punkt 9 und 10 sind grade sehr aktuell der Rest wechselt sich gerade ab ^^

  3. Viktoria

    Zum ersten Punkt: war das Gleiche, der ewige Krieg abends.. Daher wurden zu Hause nur Hausklamotten getragen, dann musste ich sie vor Schlafengehen nicht umziehen

    • Das ist auch eine Idee und ich muss zugeben, dass ich den Sohn schon einmal fast mit Schlafanzug in den Kindergarten geschickt habe. Irgendwann passiert es sicher mal!

  4. Oh. Ich darf dich geruhigen! Das alles kenne ich nur zu gut. Das faengt mit 5 Minuten Zeit haben wollen fuer den Kaffee am n an. Da rennt mein Mann schon hinter mir her und redet mir einen Ast an den Kopf. Oder unsere Tochter ist bereits wach u schreit, wenn sie allein zurueck bleiben muss. Sie ist grad neun Monate alt und ich komme weder zum naehen noch zum entspannten Duschen. Schnell Duschen u am besten zeitgleich Zaehneputzen. Mein Mann laesst die volle Windel grundsätzlich am Wickeltisch liegen. Das Geschirr wird ueber der Spülmaschine abgestellt, statt rein gestellt und Reisetaschen, Einkäufe und alles
    andere wird ebenfalls im Flur stehen gelassen. Manchmal ist der Alltag wirklich anstrengend. Doch dann sehe ich meinem Kind beim Schlafen zu, drück einen Kuss auf die Stirn und denke mir. Das kleine Wesen lernt ebend noch. Es will noch groß werden. Macht seine Phasen durch. Hat nun mal Schmerzen wenn die Zaehne kommen und mag von Mama und Papa bespasst werden. Auch wenn seit drei Tagen Papas gehen zur Arbeit, zum Klo, den Raum verlassen in Gebrüll und dicken kuller Traenen endet, liebe ich das Windelpaket! Mein Mann koennt ich manchmal mit den Kopf gegen die Glasscheibe schmettern. Doch sein Lob, wie gut ich alles managen kann bei Freunden und seinen Kollegen, bestätigen dass ich es doch iwie alles hinbekomme. Ich hab ebend statt Ehemann Kind u Hund manchmal zwei Kinder und einen Hund. Waere ja zu einfach wenn alles reibungslose im Alltag laufen wuerde. 😀 Es kommen Zeiten, die wieder entspannter ablaufen – zu mind rede ich mir das ein. Irgendwann glaubt man selber dran. 😀

    • Danke für deinen schönen Kommentar! Und da hast du völlig recht, die Kinder können am wenigsten dafür. Sie sind nunmal Kinder! Ich denke auch, dass es irgendwann entspannter läuft. Es wird anders 😉 Und bis dahin halten wir auch durch, den Kinder zur Liebe!

  5. Ich habe noch nie etwas von die gelesen, bin über FB auf deine Seite gestoßen, aber eines kann ich dir sagen! Ich unterschreibe deine 10 punkte sofort und das in rot!!! Jeder einzelne davon trifft es wie die Faust aufs Aug ‚!!!
    Bei uns läuft es ganz genauso!!! LG anita

    PS: werde jetzt wohl öfter auf deiner Seite vorbeischauen 🙂

    • Danke für das schöne Kompliment. Ich freue mich, wenn du öfter mal vorbeischaust! Es ist so schön, dass es bei anderen auch so läuft. Ich fühle mich gerade viel besser, wenn ich die ganze Bestätigung lese. Danke 🙂 LG

  6. Liebe Sarah,
    Danke für diesen erheiternden Post 🙂 Ich bin wohl nicht alleine.
    Bei uns steht seit 2 Wochen ein Koffer im Bad – gleiches Thema – von Geschäftsreise zu Hause und das steht er jetzt der arme Koffer, aber ich weigere mich diesmal inständig ihn weg zu räumen 😉

    Lg Steffi

    • Ich versuche mich auch zu weigern, aber irgendwann nervt es mich dann meist so sehr… Schön, dass ich nicht alleine bin! Das beruhigt mich doch sehr! LG Sarah

  7. Die „kaputten“ Brote!! Und überhaupt alles, was entzweit wird, egal ob beabsichtigt oder nicht, und dann nicht wieder vereint werden kann!

    • Oh ja. Da hast du recht. Auch ein gebrochenes Stück Schokolade wird dann nicht mehr gegessen.

      • Bei Nutella-Broten hat es manchmal geholfen, wenn ich sie mit einer dicken Extra-Schicht unsichtbar „geflickt“ habe 🙂 – und dann das Kind selber „durchschneiden“ liess.
        Mit einigen Jahren Abstand – meine sind jetzt 10 und 15 – finde ich das meiste echt lustig (man weiß gar nicht mehr, warum man sich so aufregen lassen hat…) – aber es war bei uns GANZ GENAU SO, Punkt für Punkt!!! Und manches ist immer noch so … aber als Trost: Es kommen neue Sachen dazu, da wird es nicht langweilig 🙂

        Etwas zu Punkt 1: Ich habe meinen Sohn damals selber entscheiden lassen, was er anzieht, das half eine Weile. Dazu eine kleine Geschichte: Eines Tages im dicksten Winter hat er eine kurze Hose angezogen und weigerte sich, eine andere anzuziehen. Da habe ich ihn 2 Minuten vor die Haustür gestellt ^^ … dann hat er sich unter Tränen bereit erklärt, sich umzuziehen. Und dann gesagt: „Aber ich habe doch keine lange rote Hose!“ und zeigte mir, dass er sich ganz in rot gekleidet hatte, einschließlich T-Shirt, Pullover, Unterhose und Socken. Es tut mir heute noch, nach über 11 Jahren, unendlich leid, dass ich so blind war! Ein anderes Mal habe ich ihn wirklich im Schlafanzug in den Kiga gebracht, ohne groß zu diskutieren, die Kleidung aber mitgenommen. Vor dem Aussteigen wollte er sich dann doch ganz schnell umziehen 🙂 Und die nächste Zeit war es morgens gar kein Problem mehr. Eine Zeitlang haben wir auch „wettanziehen“ gemacht: Alles wurde parat gelegt und dann haben wir uns zeitgleich angezogen. Ich musste ihn halt meistens gewinnen lassen, damit er nicht ausrastet :-), aber immerhin hat er sich angezogen und war stolz, schneller gewesen zu sein als die Mama, die sich in den Hosenbeinen verhakt oder beim Shirt nicht das richtige Loch für den Kopf gefunden hat ;-). Als er in die Schule kam, haben wir „Anziehen gegen die Uhr“ gemacht, und er hat versucht, die Vortageszeit zu unterbieten. Da musste man zwar auch tricksen und z. B. die Uhr anhalten, wenn etwas hakte oder er niesen musste o. Ä. 🙂 – aber: Ziel erreicht!. Eine Freundin hat die Klamotten für ihr Trödelkind Stück für Stück die Treppe runter gelegt, dann konnte sich das Kind auf dem Weg zum Frühstück „zusammenpuzzlen“ 🙂

        Klar, man hat nicht immer Lust auf solche Spielereien (manchmal muss man auch mal stinkig sein dürfen, weil z. B. die einfachsten Sachen wie zügiges Anziehen nicht klappen), aber dennoch kann man sich so zumindest ein paar Stunden mieser Laune ersparen.

        Nur nicht unterkriegen lassen! Liebe Grüße, Tina

        • Vielen lieben Dank für die ganzen tollen Ideen! Wettanziehen teste ich mal, denn „gewinnen“ oder „verlieren“ ist derzeit ein ganz aktuelles Thema. Auch wenn ich ihn dann wohl gewinnen lassen muss 😉 Liebe Grüße!

  8. Pingback: #MeibestElternblogbeitragdeMo III | Die Kellerbande mit Herz und Seele

  9. Pingback: 10 Mal die 10… Teil II | Die Kellerbande mit Herz und Seele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.