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Wie schnell die Zeit vergeht. Heute ist meine Tochter schon 8 Wochen alt, trägt mittlerweile Größe 62 und hat gut zugenommen. Ich mag noch gar nicht die zu kleinen Kleidungsstücke aussortieren. Es geht mir diesmal alles viel zu schnell und so hätte ich mir das echt nicht vorgestellt. Bei meinem Sohn konnte es mir gar nicht schnell genug gehen da er sehr viel geschrien hat, doch jetzt weiß ich für mich auch, dass ich hier zum letzten Mal ein kleines Baby haben werde. Noch eine Schwangerschaft möchte ich nicht mitmachen, denn beide Schwangerschaften hatte ich mir schöner vorgestellt als sie dann waren. Natürlich ist jetzt auch diese Zeit verdammt anstrengend, aber ich sehe es gelassener denn ich kenne das ja schon alles.

Doch wie das typische Wochenbett kann ich diese Zeit nicht beschreiben. Ich habe weder tagelang im Bett mit der Tochter verbracht um sie kennen zu lernen noch habe ich mich anderweitig besonders ausgeruht. Ich habe versucht mich auch viel um den Sohn zu kümmern und den Haushalt nicht allzusehr schleifen zu lassen. Die ersten 2 Wochen hatte mein Mann noch Urlaub. Da konnte ich noch etwas mehr Ruhe genießen aber habe trotzdem schon viel vom Haushalt erledigt. Mir ging es aber diesmal auch gut nach der Entbindung und sobald es mir zuviel wurde habe ich eine Pause eingelegt. Aber mal ehrlich, wer mit einem kleinen Kind kann schon das typische Wochenbett genießen? Das geht doch so gut wie gar nicht!

Natürlich genieße ich auch die Kuschelzeit mit der Tochter. Nicht jeden Tag wird der Haushalt gemacht sondern auch einfach mal ausgeruht. Das findet dann statt wenn der Sohn im Kindergarten ist.

20141201_104729Der Sohn gewöhnt sich auch langsam an die neue Situation und trotzdem ist er manchmal noch eifersüchtig: Gerade letzte Woche als er krank war und ich mich 100%ig auf ihn konzentrieren sollte und das mit Baby natürlich nicht so einfach ging. Seitdem er wieder fit ist versucht er mich sogar zu unterstützen und hilft seine kleine Schwester zu beschäftigen. Das ist so süß.

Die ersten Schübe haben wir schon hinter uns gebracht und die erste Stillkrise auch. 2 Erkältungen hatte die Tochter auch schon (der Sohn bringt ja alles aus dem Kindergarten mit).

Nach der Geburt von meinem Sohn konnte ich mehrere Wochen gar nicht stehen ohne Schmerzen im Beckenboden zu haben, das Problem hatte ich diesmal zum Glück überhaupt nicht. Die Blutungen nach der Geburt waren wieder so schlimm wie bei der ersten Geburt (was einfach nur ekelig ist). Für mich ist das schlimmer als die Geburt an sich.

Nächste Woche habe ich meinen Nachsorgetermin bei der Frauenärztin und danach fange ich dann mit der Rückbildungswassergymnastik an. So schnell vergeht die Zeit: Eben noch schwanger gewesen und jetzt läuft das Leben schon wieder ganz normal weiter. Als wäre die Tochter schon immer dabei gewesen.

Ich bin verdammt traurig das die Zeit so schnell vergeht aber auch so glücklich wenn ich sehe wie gut sich die Tochter entwickelt. Es fühlt sich so schön an endlich komplett zu sein.

Bis dann,

eure Sarah

 

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