Blogparaden Familienleben

Blogparade: Elterliches Miteinander statt Gegeneinander!

Auch ich möchte mich an der Blogparade: Elterliches Miteinander statt Gegeneinander von Munichs Working Mom beteiligen. Wir wollen gemeinsam zeigen das man sich als Mütter nicht bekriegen soll (Mommy-Wars) sondern sich auch einfach unterstützen kann.

Und hier nochmal mit den Worten von Munichs Working Mom:

Lasst uns gemeinsam zeigen, dass den gemeinen Vorverurteilungen, die durch die Presse und das Netz schwirren viel kleiner sind als die Unterstützung und der Zusammenhalt, den wir uns untereinander geben!

Ich selber habe mir als Mutter schon sehr viel anhören müssen. Jeder möchte einem sagen wie man es besser machen kann. Und ganz bestimmt bin ich auch schon vielen mit meinen Ideen auf die Nerven gegangen. Es gehört einfach dazu.

Am Anfang habe ich versucht viele Ratschläge in die Tat umzusetzen. Doch irgendwie bin ich immer wieder dort angelangt wie es vorher war und wie es am besten für unsere Familie ist.

Hier ein Beispiel:

Der Sohn macht ziemlich viele Probleme beim schlafen. Ich musste mir oft anhören warum er nicht in seinem Bett schläft und warum er denn noch nicht durchschläft. Wir haben schon ziemlich oft probiert ihn in sein Bett umzusiedeln. Die Qual war für alle groß. Nach ca. 30 Minuten wird er wach wenn keiner mehr neben ihm liegt und schläft nicht mehr ein. Auch schreien bis zum Erbrechen kann er wunderbar. So haben alle einen stressigen Abend und alle leiden darunter. Deshalb schläft er entweder bei uns im Bett oder sogar bei uns auf dem Sofa bis wir ihn mit ins Bett nehmen. Alle sind glücklich und haben einen schönen ruhigen Abend. Mittlerweile ich es egal was andere Mütter sagen. Für uns ist es so am besten und allen gefällt es.

Damit will ich eigentlich nur sagen, dass nicht nur Taten sondern auch schon Worte verletzend sein können.

Sich mit anderen Müttern zu treffen oder Dinge zu unternehmen ist natürlich sehr toll. Denn so sieht man auch das es überall Probleme gibt und das Leben mit Kindern nun mal nicht immer so einfach ist. Deshalb ist es gerade wichtig sich zu unterstützen und nicht gegeneinander zu kämpfen. Schon kleine Sachen machen mich glücklich. Wenn ich gerade einen Kaffee trinke und eine andere Mutter sich in der Zeit um meinen Sohn kümmert. Auch schon so bin ich glücklich über den kurzen Moment Ruhe.

Ich persönlich musste noch nicht so viel Hilfe von anderen Müttern annehmen. Ich habe ein gutes Netz aus Großeltern und Tanten. Da hilft immer einer. Und mein Sohn braucht immer etwas länger um Vertrauen zu anderen Personen aufzubauen. Da aber nicht jeder dieses Glück hat finde ich es wirklich wichtig sich als Mütter zu unterstützen.

Selber habe ich derzeit das Glück im Mutterschutz und bald in Elternzeit zu sein. Ein halbes Jahr habe ich vorher wieder gearbeitet und fand es wirklich anstrengend Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Vorallem, wenn das Kind krank ist, kann es äußerst problematisch werden. Deshalb bin ich jetzt auch glücklich erstmal zu Hause zu „arbeiten“. Für mich ist die Elternzeit eine tolle Zeit. Aber ich kann auch verstehen das viele Mütter direkt wieder arbeiten gehen. Bei manchen reicht das Geld eben nicht und manche sind halt einfach unglücklich den ganzen Tag zu Hause. Jeder soll es so machen wie er will. Ich finde es gibt dabei kein richtig oder falsch. Und deshalb sollte jede Mutter machen was sie für richtig hält.

Gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist sehr wichtig. Also Muttis, denkt daran, dass ihr mit manchen Aussagen oder Taten andere verletzten könnt. Manche Tipps sind hilfreich aber bei anderen Sachen sollte man lieber den Mund halten. Anderen Hilfen anbieten ist immer toll. Darüber wird sich jeder freuen und sicherlich auch einmal Hilfe anbieten.

 

 

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