Gastbeitrag Wohntraum (Blogreihe)

Das Leben in einem Mehrgenerationenhaus

wohntraum
Bildrechte: mamasmaeuse.wordpress.com

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Ich wurde eingeladen über unseren Wohntraum zu bloggen und möchte mich an dieser Stelle noch mal herzlich dafür bedanken. Ich habe mich wirklich sehr gefreut!

Meine Familie und ich wohnen noch auf ca. 70m².

Als ich mit meine haute Couture zusammen gekommen bin, lebte ich in einem Einfamilienhaus mit meinen Eltern und meinem Bruder. Dort wohnte ich seit meinem 8.Lebensjahr. Zuvor lebten wir in einer 2 stöckigen Wohnung.

Mein haute Couture lebte auch noch in seinem Elternhaus. Das ist aber ein drei Familienhaus. Er lebte mit 2 Geschwistern in einer Wohnung quasi als WG. Als ich dann dazu kam wohnten wir erst in seinem 20m² Zimmer. Als die Große sich ankündigte zog meine heutige Schwägerin aus Ihrem Zimmer auf den Dachboden. Nun hatten wir in der WG2 Zimmer. In einem machten wir unser Wohnzimmer und in da andere kam das Schlafzimmer inkl. Büro und die GroßeMaus hatte auch noch Platz.

Irgendwann zog meine kleine Schwägerin aus und mein Schwager bezog den Dachboden. Da war die GroßeMaus ungefähr 1 Jahr alt und wir haben die gesamte Wohnung bekommen. Jetzt wurde umgeräumt, renoviert und eine neue Küche haben wir uns auch zugelegt. Die Große bekam Ihr eigenes Zimmer, das Wohnzimmer wanderte in einen anderen Raum und unser Schlafzimmer blieb in Kooperation mit dem Büro.

Als sich die MiniMaus ankündigte, war schnell klar, jetzt muss sich wirklich mehr ändern. Unsere etwas über 70m² reichen für viel Leute und Katze nicht aus. Bei dem Gedanken blieb es erst mal. Als Mini dann da war und erst mal zu uns ins Schlafzimmer gezogen ist begann der Gedanke eines eigenen Hauses zu wachsen. Wir machten Termine bei Bausparkassen/Banken und ließen uns mal beraten, wie viel Haus wir uns eigentlich leisten können. Ein gemütliches Häuschen wäre wirklich machbar. Aber großartige Urlaube und andere schöne Sachen dann weniger. Wir sahen uns dennoch das ein oder andere Objekt an. Eines hat es uns ein wenig angetan und es wäre in unserem finanziellen Rahmen gewesen. Als wir dann mit viel Begeisterung bei den Schwiegereltern davon berichteten, waren diese nicht wirklich erfreut, konnten unseren Wunsch nach Veränderung und mehr Platz aber nachvollziehen.

Sie kamen auf die Idee, dass wir doch den Dachboden mit zu unserer Wohnung nehmen könnten. Nach ein wenig hin und her und Verzögerungen ist es endlich so weit. Seit diesem Jahr haben wir den Dachboden mit als Wohnraum dazu bekommen.

In unserer Vorstellung wird die GroßeMaus Ihr Zimmer wieder für sich alleine bekommen. Sie wünscht sich eine Ballettstange und einen großen Spiegel, damit sie auch zu Hause trainieren kann. Den Wunsch möchten wir Ihr natürlich erfüllen. Das Wohnzimmer haben wir schon komplett umgestaltet und sind richtig zufrieden damit. Es wirkt jetzt heller, größer und einladender auf uns. Das Schlafzimmer wird auf den Dachboden ziehen. Dort ist bisher das Büro und ich habe mir eine Leseecke eingerichtet. Wir haben dort oben auch ein Bad mit Dusche, welches ich versucht habe ein wenig nach Urlaub zu dekorieren. Die Wohnungstür wird noch versetzt, damit gehört der Boden dann komplett zu unserer Wohnung und wir gewinnen noch ein Stück Flur dazu. Die Küche mussten wir jetzt erneut renovieren(wir sind da aktuell dran), da wir einen Wasserschaden hatten. So bekomme ich aber einen Essplatz in die Küche, da wir eine andere Wanne einbauen werden, die ich dann als Sitzbank integrieren möchte. Ja genau, eine Wanne in der Küche! Das haben wir irgendwann mal vor 6 Jahren gemacht, da ich eine innen liegende Küche ohne Tageslicht hatte und damit absolut unzufrieden war. Also haben wir die Badezimmerwand eingerissen, eine Eckwanne aufgestellt und das Waschbecken und WC in einen kleinen Raum umgewandelt. So kam es, dass ich beim Kochen parallel die Mäuse baden konnte 😉
Die MiniMaus wird dann in dem Raum unseres alten Schlafzimmers ihr Kinderzimmer bekommen. Sie wird als Highlight einen kleinen innen liegenden Balkon bekommen. Die MiniMaus ist ein Fensterkind. Immer sieht man sie auf der Fensterbank sitzen und träumen. Da habe ich mir vorgenommen, Ihr ein Gerüst zu bauen mit Kissen und Decken, damit sie einen Balkon vor Ihrem Fenster bekommt. Das wird sicher gemütlich und sie sitzt nicht nur bequemer, wir schonen auch die Fensterbank.
Als letztes müssten wir dann unseren Balkon/ kleine Dachterrasse noch einmal machen. Das Holz wird spröde und morsch und müsste mal komplett saniert werden. Das wird sich aber noch bis nächstes Jahr hinziehen!

Wir haben unsere genauen Vorstellungen, auch wenn es kein eigenes Haus geworden ist und werden wird. Zur Zeit stecken wir in Renovierungen und Umbauten. Natürlich bleiben wir auch nicht von den ein oder anderen Zwischenfällen verschont und es kommt immer wieder zu Zeitverzögerungen. Dennoch bin ich optimistisch und hoffe, dass Ende diesen Jahres alles so weit fertig sein wird.
Dann wäre unser Wohntraum so weit in Erfüllung gegangen. Ein 3 Generationen Haus. Jeder ist für den anderen da und dennoch kann man seine Ruhe haben, wenn man sie braucht.

Bildrechte: mamasmaeuse.wordpress.com

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Die Autorin über sich:

Wir, dass sind die MiniMaus, die GroßeMaus, mein Mann (der haute Couture, der MäusePapa) und ich, die MäuseMama Katha. Ich blogge auf Mamas Mäuse-Mama bloggt ( www.mamasmaeuse.wordpress.com ) über unser alltägliches Leben. Ich berichte, wie es war mit 22 Mama zu werden, was sich alles verändert hat und wie wir jetzt Leben. Es gibt vieles zu entdecken und ich freue mich über neue Leser.

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  1. Pingback: Wir leben im Mehrgenerationen Haus- Zu Gast bei Zwergenzimmerchen | Mamas Mäuse – Mama bloggt

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