Familie

Die erste Zeit zu viert

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Jetzt ist meine Tochter schon über 3 Wochen alt. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Und ich kann es mir jetzt schon gar nicht mehr anders vorstellen.

9aac3da13fMein Sohn ist mal mehr und mal weniger begeistert großer Bruder zu sein. Im Krankenhaus traute er sich erst gar nicht seine Schwester anzufassen. Als wir dann zu Hause in gewohnter Umgebung waren, war das dann aber kein Problem mehr. Wir haben sie ihm auch schon in den Arm gelegt und er fand es toll. Zwar nur ganz kurz aber immerhin nimmt er Kontakt zu ihr auf. Ich habe es sogar schon erlebt das ich nur kurz im Bad war und er extra die Kuscheltiere der Tochter rechts und links von ihr gelegt hat damit sie was zum Spielen hat (sie lag im Laufstall). Er ist total lieb zu ihr und liebt es über ihren Kopf zu streicheln. Sobald sie spuckt rennt er allerdings weg 😉 Natürlich ist er auch eifersüchtig. Ihm gefällt es gar nicht wenn ich stillen muss. Genau in der Zeit fallen ihm immer allerhand Dinge ein die er jetzt sofort machen möchte. Ein Buch vorlesen und kuscheln geht natürlich nebenbei aber ihm was zu Essen zu machen ist eher schwer. Generell will er auch nicht kuscheln wenn ich am stillen bin. Das möchte er nur ganz alleine mit mir. Deshalb musste er auch schon weinen was für mich ganz schrecklich war. Seit ein paar Tagen ist unsere Tochter nur am weinen. Entweder sie hat Bauchschmerzen oder ist übermüdet. Gestern war es so schlimm das ich nur mit ihr durch die Wohnung gelaufen bin und gar keine Zeit für meinen Sohn hatte. Nur beim stillen konnte ich ihm dann mal ein Buch vorlesen. Er war den ganzen Tag traurig. Das kann ich aber auch total verstehen. Nur wie ich das Problem lösen soll weiß ich noch nicht. Sobald die Tochter schläft versuche ich die Zeit mit meinem Sohn zu verbringen. Dann bleibt der Haushalt eben liegen.

Mein Mann ist auch ganz begeistert von unserer Tochter. Er wickelt sie wenn er da ist, gebadet hat er sie bisher auch nur und auch sonst ist er ein super Papi. Er kuschelt gerne mit ihr und am Abend muss er dann auch mit ihr durch die Wohnung laufen damit sie sich beruhigt. Das macht er zwar nicht so gerne aber es gehört eben dazu. In seinem Urlaub ist er auch öfter mit ihr in der Nacht aufgestanden und hat mich dann schlafen lassen. Leider ist der Urlaub vorbei und so bleibt das in der Woche an mir hängen. Im Januar hat der Mann dann einen Monat Elternzeit. Wir freuen uns schon sehr auf die Zeit.

Und nun zu mir. Ich liebe meine beiden Kinder über alles. Deshalb weiß ich auch nicht wie ich für jeden genug Zeit haben kann. Wie schon oben geschrieben verbringe ich die Zeit in der meine Tochter schläft mit meinem Sohn. Am Wochenende waren wir beide ganz alleine auf dem Spielplatz und im Garten. Das haben wir beide sehr genossen. Endlich mal wieder nur wir zwei. Und auch das werde ich mir jetzt vermehrt vornehmen. Am Vormittag ist der Sohn im Kindergarten. Da habe ich dann genug Zeit die ich mit meiner Tochter verbringen kann (oder derzeit durch die Wohnung laufen muss). Samstag Abend war mein Mann auf einem Geburtstag. Da habe ich deutlich gemerkt wie anstrengend es mit zwei Kindern ist. Während ich gestillt habe durfte ich meinem Sohn einen Eimer vor den Kopf halten. Er hatte mal wieder einen starken Hustenanfall der fast zum Erbrechen führte. Hilfe hätte ich mir bei meinen Eltern holen können aber ich dachte ich muss es auch irgendwie alleine schaffen. Ich fühle mich wohl und auch wenn es derzeit verdammt anstrengend ist ist es das wert. Meine Kinder sind mein derzeitiger Job und einen schöneren Job kann es gar nicht geben.

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Wir vier gewöhnen uns immer mehr aneinander und genießen die Zeit. Ich bin froh so wie es jetzt ist. Zusammen unternommen haben wir jetzt noch nicht soviel. Spaziergänge, Spielplatzbesuche u.s.w. waren natürlich schon dabei aber der Rest kommt mit der Zeit. Wir sind froh einander zu haben und das alle gesund sind (naja, bis auf die Erkältungen der Kinder 😉 )

 

Bis bald,

eure Sarah

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