Gastbeitrag Wohntraum (Blogreihe)

Die Liebe fürs Detail

Was ist unser Familienwohntraum?

Mein Mann und Ich haben viele Vorstellungen vom wohnen. Wir räumen und rutschen auch ständig in der Wohnung etwas um, weil uns das erstens gefällt und auch weil wir nie zufrieden sind.

Wir leben in einer 4 Zimmer Wohnung eines zweistöckigen Hauses. Wir leben Parterre, die Vermieterfamilie über uns und dann leben noch zwei Mieter mit Untermietern in zwei Wohnungen unter dem Dach. Meistens sind es Saisonarbeiter aus Ländern wie Rumänien, der Slowakei oder Ungarn. Keine Ahnung aber die müssen da schlafen wie Sardinen in der Büchse. Manchmal tun Sie mir leid aber oft bin Ich auch genervt weil eben ständig einer klingelt und weil Sie die Treppe hoch und runter poltern.

Die Vermieterfamilie besteht aus einem Familienvater der im Schichtdienst, wie Ich, das Geld verdient, die Mutter wegen unsichtbaren Krankheiten daheim ist, die Zwillingsmädchen die unterschiedlicher nicht sein könnten und dem Sohn der verschiedene Krankheiten hat und wirklich auffällig ist.
Die Vermieterfamilie hat kürzlich angefangen aktiver zu sein. Sie leben Ihr Leben auch mal außerhalb der Wohnung und auch die Mahlzeiten riechen jetzt nicht mehr so furchtbar. Zeitweise wollten wir uns am liebsten eine Wäscheklammer auf die Nase setzen.
Aber genug von dem Haus und seinen Bewohnern: Es ist kein Wohntraum!

Wie sieht er aus der Wohntraum?

Wir sehnen uns nach einem kleinem Häuschen. Nicht zu groß aber gut geschnitten.
Gerne auch mit Keller im Erdgeschoss und einem Treppenaufgang rechts am Haus zum Eingang.
Das Häuschen steht frei auf einem grünen Fleck und hat einen gepflegten Garten.

Zwischen dem Haus und dem Beginn des Grundstücks liegen circa 6 Meter.
Das Grundstück wird umgeben von einem niedrigen Holzzaun an dessen Pfählen man wunderbar kleine Solarlampen aufstellen kann.

Durch ein kleines niedriges Törchen betritt man einen kleinen und schmalen Weg der zum Haus führt. Der Weg ist geschlängelt und rechts und links blühen langhalsige Blumen.

Der Treppenaufgang ist überdacht und vor der Tür ist genug Platz für eine Staffelei und einen offenen Schuhschrank.

Öffnet man die schwere Holztür tritt man in den Flur und dort findet man eine geräumige Garderobe. Es gibt auch einen Einbauschrank über der Tür zum Gäste WC. Die Decken und Fenster im gesamten Haus sind alle sehr hoch und verleihen viel Licht.

Im Gäste WC brennen immer mehrere Duftteelichter und alles ist Lavendelfarben. Auch die Handtücher. Und die kleinen Transparentvorhänge am kleinen Fenster raus zum Treppenaufgang.

Vom Flur betritt man einen weiteren Flur. Er ist schmal und hat zwei Türen. Rechts geht es zum Treppenaufgang zu dem oberen Geschoss und geradeaus zum Wohn-Essbereich und auch zum Büro. Ja es gibt ein Büro. Für mich und meinen Mann. Man kann es von der Küche betreten und das durch eine große Schiebetür. Neben der Schiebetür gibt es auch eine Durchreiche. Von dort kann man sich gegenseitig mit Kaffee und Brioche versorgen 😉

Das Büro hat weiße Möbel. Deckenhohe Schränke die glänzen und nicht wuchtig wirken. In den Schränken sind zwei Schreibtische eingearbeitet und die Wand dort ist in einem satten Klatschmohnrot.
Es liegt ein roter Hochflorteppich auf den weißen Fliesen und alles glänzt.
Zwischen Durchreiche und Fenster auf der anderen Seite der Schränke steht ein weißes Sofa. Ein ausziehbares Sofa für Besuch oder Flüchtlinge 🙂

Die Küche, das Esszimmer und das Wohnzimmer ist alles ein Raum. Die Küche ist das erste was man sieht wenn man aus dem Hausflur kommt. Links das Büro und rechts von der Küche der Essbereich. Vom Essbereich kommt man in das Wohnzimmer das schnuckelig klein ist aber genug Platz hat für eine Sofalandschaft und einen kleinen Kamin.

Die Küche ist im amerikanischen Stil. Der Block mit den Geräten liegt in der Mitte und drumherum die hohen Arbeitsplatten die noch eine höhere Ebene auf der anderen Seite haben. Dort kann man dann auch sitzen. Dort stehen Barstühle mit dicken Polstern die sehr einladend wirken und viel genutzt werden 😉

Der Esstisch und die Essstühle sind massiv und weiß. Ein mattes weiß das hier und da auch die natürlichen Holzfaserungen durch schimmern lässt. Es wirkt rustikal aber auch modern.
Alles ist lichtdurchflutet wegen den hohen Fenstern.

Neben dem Kamin gibt es eine schmale Tür die raus in den Garten führt.
Geht man dort raus steigt man ein paar wenige große Steinstufen runter und gleich rechts gibt die Metalltür zum Keller, die sich wie gesagt im Erdgeschoss befindet.

Der Keller ist groß und durchorganisiert. Überall hohe Regale mit allem was man oben eben nicht ständig nutzt.
Das was nicht genutzt wird, wird verkauft oder verschenkt.

Aus dem Keller raus, steht man wieder auf so einem schmalen Weg durch die Blumen. Dieser führt um die Hauswand rum und dort befindet sich der Außenbereich. Die oberen Geschosse sind etwas breiter als das untere und wird von zwei Säulen verstärkt. Dieser überdachte Bereich ist quasi die Terrasse und ist ausgestattet mit großem Grill und loungigen Gartenmöbeln.

Im Hausflur zurück und den Treppenaufgang hoch kommt man in den zweiten Stock und damit in die Schlafzimmer. Drei. Alle nicht übergroß aber nicht beengt.

Das Badezimmer befindet sich von der Treppe aus gegenüber und besitzt eine große Eckbadewanne. Zwei Waschbecken und davor ein riesiger Spiegel der die ganze Wand kleidet.
Auch in diesem Bad leuchten Tag und Nacht die Teelichter und verströmen einen bezaubernden Geruch und mildes Licht.

Die Kinderzimmer haben beide weiße Holzhochbetten und darunter weiße Holzschreibtische. Beide haben zusätzliches kleine ausziehbare Sofas im Zimmer stehen. Zum kuscheln, lesen, für Besuch oder einfach nur chillen. Die Zimmer haben farbenfrohe Akzente wie z.b neonfarbene Kuschelkissen und Teppiche.

Überall im Haus gibt es weiße pflegeleichte Fliesen. Wisch Wisch Wisch immer alles fix sauber.
Das Schlafzimmer liegt vorne raus und hat eine kleine Veranda. Platz für einen kleinen runden Tisch und zwei Stühle. Genug Platz um abends ein Glas Wein zu trinken 🙂

Unser Ehebett ist ein großes Boxspringbett mit vielen großen weißen Kissen. Die Tagesdecke ist fluschig und lädt zum kuscheln ein. Mein uralter Schminktisch steht in der Ecke und hat zusätzlich noch kleine Körbchen an der Wand die ich mit Krimskrams wie Haargummis&Co befülle.
Der Schrank ist decken hoch und man brauch eine spezielle Hilfe um die Kleiderhaken von oben hinab zu transportieren. Dort passt aber alles rein in den Schrank. Winter- sowie die Sommerkleidung.
Highlight?
Vom Schlafzimmer kann man auf den ausgebauten Dachboden. Über eine Falltür von der Decke, die man mit einem kleinen hängenden Knauf herunterzieht. Dort oben stehen unsere Schuhe und Taschen. Dort stehen Bücher und unsere Erinnerungen.
Unter dem Dachfenster steht ein gemütlicher Sessel mit Hocker der dort steht wenn man mal allem flüchten will. Zum Beispiel um endlich ein Buch in Ruhe lesen zu können.

Zuletzt noch was zum Garten.
Es gibt ein kleines Gewächshaus und einen Pool. Neben dem Pool steht ein Leinenzelt mit 2 Meter hohen Laternen und vielen Lavendelsträuchern.
Am liebsten stelle ich mir vor das es auch einige alte Bäume auf unserem Grundstück stehen, die auch Früchte schenken 🙂 Und vom Garten aus wäre es schön durch ein Tor direkt auf einen Wanderweg zu kommen. Weit und breit wenig das mit Industrie zu tun hat. Und vor allem KEIN FLUGHAFEN 😉

Ich stelle mir also vor das mein Wohntraum es erfordert zur Arbeit zu pendeln. Aber in der Zukunft würde Ich das gerne in Kauf nehmen.

Momentan machen wir noch nicht viel um diesen Wohntraum irgendwann zu realisieren doch diese Zeit wird kommen- da sind wir uns ganz sicher. Selbst wenn wir dann schon älter sind.

Ich liebe es Ideen zu sammeln und auch über Pinterest. Hier ein Ausschnitt:

Bildrechte: cosmopolimam.com

Bildrechte: cosmopolimam.com

Hier möchte Ich jetzt auch die Gelegenheit nutzen und Dir und deiner Familie viel Geduld und Kraft beim Projekt Hausbau wünschen!

Alles Liebe,

Cosma

Bildrechte: cosmopolimam.com

Bildrechte: cosmopolimam.com

Die Autorin über sich:

Das bin ich und mag es ‚cosmatisch‘. Ich blogge auf Cosmopolimam. Frieden stifte ich vor allem zu Hause zwischen den Kids, Geschichten erzähle ich überall und lieben tu‘ ich fast alles aber vor allem meine Familie. Als Kosmopolitin bin ich sehr aufgeschlossen, ohne Vorurteile, in der ganzen Welt zu Hause, kommunikativ und eben weltoffen. Begegne jeden Tag neuen Menschen aus allen Ecken unserer wunderbaren Welt und habe für alle ein Lächeln. Doch zuerst sehe ich mich natürlich als Mutter.

 

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