Blogparaden Familienleben

Ein Leben mit Spielzeug

Es gibt Menschen mit Kindern die der festen Meinung sind, dass das Spielzeug nur im Kinderzimmer stehen darf und auch nur dort mit gespielt werden darf. Aber warum ist das so? Wir leben doch auch in der ganzen Wohnung und warum sollten wir das unseren Kindern verwehren? Ich verstehe das nicht, denn die Kinder gehören zum Leben dazu und sollten sich frei entfalten können. Deshalb darf bei uns in der ganzen Wohnung gespielt werden! Natürlich mit ein paar gewissen Regeln (z.B. gemeinsames Aufräumen), aber das gehört eben auch dazu!

Im Haus

Meine Kinder haben ihre eigenen Zimmer in denen sie ihr Spielzeug haben. Natürlich möchten meine Kinder nicht alleine in ihren Zimmern sitzen und spielen und da ich auch nicht immer Lust habe dort den ganzen Tag zu verbringen, dürfen die Kinder ihr Spielzeug zu uns holen. Das Wohnzimmer könnte man bei uns als drittes Kinderzimmer bezeichnen. Ich finde das nicht schlimm, auch wenn es mir natürlich doch manchmal auf die Nerven geht. Dennoch ist es mir lieber, dass meine Kinder glücklich spielen und nicht alleine sein müssen, wenn sie es eben gerade nicht wollen. Im Wohnzimmer haben wir eine Kiste in der die Spielzeuge sind.

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Am Ende des Tages kann ich einen Deckel drauf machen und muss es dann nicht mehr unbedingt sehen. Manchmal schmeißen wir auch einfach alle Kissen und Kuscheltiere der Kinder gemeinsam in das Reisebett, was aktuell noch im Wohnzimmer steht. Hauptsache man stolpert nicht drüber und es sieht am Abend nicht mehr so aus wie im Kinderzimmer, denn das würde mich sonst stören. Die anderen Sachen räumen wir am Abend gemeinsam zurück in die Kinderzimmer.

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Bei uns wird auch gerne im Flur gespielt, dort werden Burgen aus Decken und Kissen gebaut und getobt. Das ist auch okay für uns, aber es muss alles schneller wieder weggeräumt werden als die Sachen im Wohnzimmer, denn sonst kommt man nur schlechte in die anderen Räume.

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Im Schlafzimmer sind sowieso schon die Decken, Kissen und Kuscheltiere der Kinder eingezogen (Familienbett) und ein paar Bücher findet man dort auch immer. In der Küche muss man auch aufpassen nicht über ein Auto zu stolpern und im Badezimmerwaschbecken finde ich auch des Öfteren mal etwas Spielzeug oder auf dem Boden das Feuerwehrauto, denn der Sohn spielt gerne vor der Dusche wenn ich dort drin bin. Warum denn auch nicht? Ich habe dort ja auch mein Nagellack und andere Dinge stehen die ich gerne benutze. Dann darf er dort auch seine Sachen mit hinbringen und räumt sie am Ende eben wieder weg. So what?

Derzeit haben wir in der Wohnung fast alle Türklinken hochgestellt, denn die Tochter hat nur Blödsinn im Kopf und klettert wirklich überall drauf. In das Wohnzimmer, Flur und ihr Zimmer kommt sie aber jederzeit. In allen anderen Räumen verteilt sie aktuell also nur ihr Spielzeug, wenn wir auch dabei sind.

Demnächst ziehen wir in unser Haus, dann werden die Schlafräume nicht mehr auf einer Ebene mit den Wohnräumen sein. Dort wird es also sicherlich auch wieder eine Spielzeugkiste im Wohnzimmer geben. Wo sich der Rest des Spielzeugs verteilen wird, wird sich erst zeigen. Auf der Treppe möchte ich dann aber natürlich nichts liegen haben, dass wäre einfach zu gefährlich. Auch dort wird sich alles einspielen und die Kinder dürfen sich weiterhin im Haus ausbreiten, denn das gehört dazu im Leben mit Kindern.

Draußen

Auch draußen im Garten sieht man deutlich, dass bei uns Kinder zu Hause sind. Bobbycars auf dem Rasen, ein Fußballtor ebenfalls, Schaukel, Trampolin und Sandkasten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Gartenwerkzeug der Kinder im Blumenbeet, der Sand mit dem der Sohn das Gras gedüngt hat und die Steine, die immer hin und her getragen werden. Letztens haben die Kinder mit dem Sand gespielt und so getan, als wenn es geschneit hat. Das fand ich eher weniger witzig, aber sie hatten ihren Spaß. Es entstehen immer wieder neue Ideen, da braucht man eigentlich gar nicht so viel Spielzeug, denn die Natur hat wunderbare Dinge zu bieten.

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Spielen kann man überall und die Kinder sollen das auch tun, denn sie müssen die Welt noch entdecken!

Dieser Beitrag ist ein Teil von der Blogparade der Wheelymum. Schaut dort gleich vorbei und entdeckt noch andere wunderbare Beiträge zu dem Thema.

Bis bald,eure Sarah_neu

 

8 Kommentare

  1. wheelymum

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe mich gleich wie zu Hause gefühlt.

  2. Das ist doch Leben pur!
    Mittlerweile ist meine Familie schon fast herausgewachsen aus dem Spielzeugalter.
    Darum freue ich mich umso mehr, mal wieder über ein Plymobilmännchen zu stolpern oder wenn der Garten mit einem Hindernisparcour zugebaut ist, anstatt dass die Kinder am Handy rumhängen!
    Viele Grüße
    Carolin

  3. Sehr sympathisch. Genau so ist es bei uns auch! 🙂

  4. Pingback: Spielplatz ist überall – wheelymum

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