Ein Tag in meinem Kopf

Ein Tag in meinem Kopf (März 2016) #eTimK

Ein Tag in meinem Kopf

Damit unsere persönlichen Gedanken auch mal den Weg nach draußen finden, hat Dani von Glucke und So diese neue Reihe ins Leben gerufen. Jeden Monat kann man dort seinen Beitrag verlinken und auch viele andere tolle Gedankenbeiträge finden:

Ein Tag in meinem Kopf (März 2016)

 

Meine Gedanken beim Kinderturnen

Wir betreten die Turnhalle und heute bin ich ausnahmsweise mal mit nur einem Kind da, denn der Sohn durfte zu einem Freund und das findet er natürlich viel spannender als Kinderturnen mit den „Babys“. Es sind wieder wunderbare Stationen aufgebaut und ich freue mich, endlich mal etwas Zeit alleine mit der Tochter zu verbringen und etwas zu erleben. Wie gewöhnlich bleibt sie erstmal stehen und beobachtet alles genau.  (So war ich früher auch, wird mir immer wieder erzählt. Schadet ja auch nicht erstmal alles genau zu beobachten.)

Dann geht es endlich los. Alle Kinder turnen bis diese eine Mutti abrupt alles stoppt, weil sie ein Begrüßungslied singen möchte. Ich bin leicht genervt, weil meine Tochter sowieso nicht mitmacht. (Ernsthaft, warum muss das Lied jetzt bitte sein? Nicht einmal ihre Töchter haben Lust darauf und wollen lieber turnen. Genau das haben sie doch eben gesagt, als die Mutter gefragt hat, ob wir ein Lied singen möchten. Auch kein anderer hat dazu „Ja“ gesagt. Vielleicht sehe ich es ja auch nur so verbissen, aber warum sollen wir die Kinder denn jetzt wieder aus dem Spiel holen? Na klar, es gehört irgendwie dazu, dennoch nervt es mich gerade sehr!)

Endlich ist das Lied geschafft. Ein Kind heult mal wieder, denn irgendein Kind fällt immer bei „Eins, zwei, drei, im Sauseschritt“. (Tja, es musste ja mal wieder sein.)

Jetzt geht es los und die Tochter und ich erkunden die Halle. Anstatt zu turnen, versucht sie mal wieder alle Türen und Schränke zu öffnen. (Warum machen meine Kinder so etwas immer? Ganz genauso wie der Sohn in dem Alter. Wir sind doch zum turnen hier und nicht um andere Dinge zu machen. Naja, wenn es ihr Spaß macht, Hauptsache sie ist glücklich.)

Endlich probiert sie auch etwas aus. Die Bank krabbelt sie hoch um auf den großen Kasten zu kommen. Ich stehe natürlich auf der falschen Seite, denn sie möchte unbedingt den Kasten auf der Seite herunterklettern, auf der keine dicke Matte liegt. (Wie immer, warum auch den einfachen Weg gehen :-D? Dieses Kind, hihihihihi.)

(Dahinten ist ja wieder diese eine Frau, mit der ich zusammen im Konfirmationsunterricht war. Ich muss sie unbedingt nochmal ansprechen, auch wenn es schon ewig her ist.)

In der Halle stehen immer ein paar Trinkflaschen verteilt. (Na toll, wieder diese magischen Anziehungspunkte für die Tochter, dieses Flaschenkind. Da können wir jetzt auch erstmal eine Ewigkeit verbringen.)

(Eigentlich sind ja alle verdammt nett hier, manche zwar auch etwas komisch, aber so ist es ja überall.)

Die Tochter läuft weiterhin glücklich durch die Halle. Ich lasse sie laufen und schaue, was sie machen möchte und ob ich eingreifen und helfen muss.

(Dieses ältere Geschwisterkind nervt mich. Warum ziehe ich immer diese Kinder an, die mir alles ausführlich erzählen wollen? Ich mag ja Kinder echt gerne, möchte mich aber gerade mal mit meinem Kind beschäftigen.)

Nach einer Stunde ist es auch schon wieder vorbei. Jetzt folgt noch dieses tolle Abschlussspiel, bei dem die Kinder in die Arme der Eltern laufen. Mein Kind versteht das irgendwie noch nicht so ganz und läuft immer woanders hin.

In der Kabine packen dann noch alle ihr Essen aus. (Wir kommen hier ja nie weg. Wenn die Kleine das Essen sieht, möchte sie für immer hier bleiben. So 2x hat sie jetzt zugegriffen. Jetzt aber schnell anziehen und weg, sonst isst sie hier morgen noch.)

(Ach, war das mal wieder schön und anstrengend beim Kinderturnen.)

Bis bald,eure Sarah_neu

 

 

 

2 Kommentare

  1. Aha, danke für die Innenansicht! Wir überlegen auch gerade, ob wir mit dem Küstenjungen demnächst mal zum Kinderturnen gehen sollen… klingt aber insgesamt nett 🙂

    Viele liebe Grüße aus dem Norden

    Küstenmami

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