Über mich

Ein Tag in meinem Kopf (Mai 2016) #eTimK

In der letzten Woche habe ich bereits über meine kleine Operation geschrieben. Vorher musste ich im Wartezimmer ein bisschen warten.Wartezimmer sind ja immer so eine Sache für sich…

Um 8:30 Uhr habe ich die Praxis betreten und um 8:45 Uhr war die eigentliche OP angesetzt. Ich wurde also noch ins Wartezimmer gebeten.

(Diese Atmosphäre mit den Plastikbänken ist irgendwie jedes Mal wie auf einem Flughafen. Ist zwar praktisch aber total ungemütlich.)

Warten, warten, warten,…

Gegenüber von mir sitzt eine Frau mit ihrem kleinen Sohn.

(Der kleine Kerl ist ja so niedlich und lieb. Meine Kinder würden hier vermutlich schon das Wartezimmer auseinander nehmen, sie sind einfach viel aktiver.)

Einer nach dem anderen wird aufgerufen und ich werde immer nervöser.

(Wann bin ich denn endlich dran? Ich habe so eine Angst und möchte es endlich hinter mich bringen.)

Das Wartezimmer ist sehr voll, aber es geht hier recht schnell mit dem Aufrufen.

(Was der Typ neben mir wohl für Probleme hat? Der Frau dahinten sieht man auch nichts an.)

Am Empfang kommt eine Mutter und ihr schon erwachsen wirkender Sohn hinein. Hinter ihnen möchte eine Frau mit Krücken durch die Tür.

(Warum redet denn die Mutter die ganze Zeit für ihn? Der ist doch schon erwachsen! Jetzt guckt er die Frau mit den Krücken an und hält ihr nicht einmal die Tür auf. Jetzt stehe ich mal auf auch wenn ich weit weg sitze, dass geht doch gar nicht. Ah, die Mutter hat es auch gemerkt und hält die Tür auf. Ich hätte meinem Kind jetzt aber etwas erzählt. Und ehrlich gesagt finde ich den Grund vom Arztbesuch auch keinen Notfall: ein geprelltes Knie seit ein paar Tagen. Warum ruft man da nicht vorher an?)

Die Mutter vom kleinen Jungen möchte auf die Toilette, er aber nicht.

(Sollte ich ihr vielleicht anbieten auf ihn aufzupassen? Ach, lieber nicht, vielleicht werde ich ja gleich aufgerufen. Und meine Nerven sind gerade auch nicht mehr vorhanden, falls er los schreien sollte. Ich bin ja schließlich fremd für ihn.)

Während die beiden auf Toilette sind, wird jemand aufgerufen der aber gerade nicht da ist. Später erfahre ich, dass es wirklich Mutter und Kind waren.

(Sind das wohl die beiden?)

Es werden weitere Leute aufgerufen.

(Jetzt kommen auch schon Leute dran die nach mir kamen. Auch wenn es erst 9 Uhr ist, ich bin so nervös. Erlöst mich doch endlich!)

10 Minuten später:“ Frau Treu bitte!“

(Auf in den Kampf. Gleich ist es geschafft! Nachher gönne ich mir irgendetwas. Ich glaube ich schicke den Mann nachher los und er darf mir ein Stück Kuchen holen.)

 

Bei Dani von ‚Glucke und So‘ findet ihr noch mehr Tage in anderen Köpfen.

Bis bald,eure Sarah_neu

 

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