Gastbeitrag Wohntraum (Blogreihe)

Ein Traumhaus in Zehlendorf #unserwohntraum

Dass wir irgendwann mal Eigentum haben wollen, ist uns seit 11 Jahren klar. Dann planten wir noch aus Spaß unsere gemeinsame Zukunft. Wir wollten zwei Kinder bekommen, zwei Hunde haben und ein Haus bauen. Mit den Kindern hat es glücklicherweise geklappt, aus zwei Hunden wurden drei Katzen und das Haus lässt auf sich warten. Seit wir die Pläne machten, zogen wir nämlich in die Hauptstadt, wo tolle Häuser nicht gut und billig sind, sondern selten und garantiert für andere gedacht. Nicht selten lese ich bei 4-Raum-Häusern: an ein nettes Ehepaar oder Alleinstehenden mit Gewerberaumbedarf abzugeben. Danke auch.

Wir überlegten also in Berlin weiter: wollen wir ein teures Haus kaufen (wie abbezahlen?), müssen wir unsere Ansprüche runterschrauben und auf ein Reihenhaus (oje!) oder eine Eigentumswohnung (…) ausweichen? Will man bei so hohen Preisen überhaupt Abstriche machen?

 

Unser Traum sieht anders aus

 

Ein Einfamilienhaus mit kleinem Garten, nicht zu groß, mit perfekter Anbindung an die Öffis, trotzdem grün, gerne von viel Natur umgeben und mit exklusiver Ausstattung. Dazu gehört für uns: Fußbodenheizung, zwei Bäder mit Dusche und Badewanne, zwei Kinderzimmer und vor allem: die Lage. Einen max. 45 minütigen Weg zur Arbeit wollten wir auf uns nehmen. Zudem soll das Haus in einem guten Bezirk stehen. Beides schließt einige Orte aus.

Übrig geblieben sind Teile von Westberlin, die ausgerechnet auch zu den teuersten gehören. Zehlendorf ist der Bezirk, in dem mein Traumhaus stehen würde. Würde, denn ob es dazu kommt ist fraglich. Viele Menschen haben viel mehr Geld als wir oder auch mehr handwerkliche Fähigkeiten. Hausbau haben wir für uns nun ganz ausgeschlossen, es gibt zu viel zu bedenken, zu viele Fehler, die man machen kann und wir uns nicht leisten wollen. Grundstücke sind hier eh rar – also auf die Randgebiete ausweichen und länger zur Arbeit pendeln?

Meine Hoffnung: Glück haben und ein tolles kleines Haus bekommen, wo wir nur wenige Abstriche machen müssen. Wo diese liegen dürfen, müssen mein Mann und ich noch überlegen. Fest steht: wir wollen kaufen. Wann und in welcher Form dies geschehen wird, steht leider noch in den Sternen, obwohl ich so gerne alles plane.

Es bleibt ein großes Problem: es gibt viele, viele weitere Leute, die genau das auch wollen…

 

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Bildrechte: mamaskind.de

Über die Autorin: Sarah bloggt seit 2010 auf mamaskind.de über ihre Erlebnisse mit ihrem Sohn, der im selben Jahr zur Welt kam. Ihrer Begeisterung für SEO geht sie nicht mehr nur im Blog nach, sondern auch beruflich als SEO-Managerin in Berlin. Seit Juni 2014 ist ihr zweiter Sohn – Baby 2.0 – auf der Welt.

4 Kommentare

  1. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr ein tolles Haus findet und kaum Kompromisse eingehen müsst!
    Liebe Grüße, Viola

  2. Hi Viola,
    das ist sehr lieb, vielen Dank. 🙂
    Viele Grüße
    Sarah

  3. Daumen sind gedrückt liebe Sarah!

  4. Pingback: Das Traum vom Haus - Pachtgrundstück?

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