Familienleben

Ein Vormittag mit Kleinkind

Ich möchte euch über einen typischen Vormittag mit (m)einem Kleinkind erzählen.

Heute sind wir gegen 6 Uhr aufgewacht (da beginnt der Mann schon zu arbeiten), haben noch gekuschelt und dann habe ich die Kinder angezogen (der Große weigert sich immer noch es selber zu tun). Dann frühstücken wir und danach gehe ich ins Bad, während sich die Kinder im Wohnzimmer beschäftigen. Die Radauzwergin wartet in der Zeit im Reisebett mit Spielzeug und der große Bruder bespaßt sie dann auch zwischendurch. Dann werden die Zähne der Kinder geputzt. Heute wurde der Sohn von der Oma zum Kindergarten gebracht und ab dem Zeitpunkt hatte/habe ich nur noch 1 Kind bei mir.

 

Und dann beginnt der Spaß:

Heute waren wir dann schon um Punkt 8 Uhr einkaufen. Um diese Zeit funktioniert es mit der Tochter irgendwie am besten. Der Sohn hat jetzt 2 Karnevalskostüme zur Auswahl und ist damit hoffentlich zufrieden.

Danach stand heute der Haushalt an oder wie ich es nenne „Aufräumen mit Kleinkind ist wie Zähne putzen mit Nutella“. Während ich als am Staub putzen war, hat die Tochter die saubere Wäsche aus dem Wäschekorb im Flur verteilt um dann mit dem Wäschekorb in das Wohnzimmer zu laufen, dort drauf zu steigen und auf den Tisch zu klettern. Dann wurde der Wäschekorb in ihr Zimmer getragen, vor das Gitterbett gestellt und versucht dort hinein zu kommen (was nicht gelang). Während ich im Bad geputzt habe, hat sie von der Rolle Klopapier Stück für Stück abgerissen und das Badespielzeug ausgeleert und stand plötzlich im (zum Glück leeren) Töpfchen. Im Schlafzimmer hat sie dann alle meine Schuhe aus dem Regal gerissen und im Zimmer verteilt. Die Halterung vom Babyphone wurde auch auseinander gebaut und auf den Hocker geklettert um aus dem Fenster zu gucken.

Irgendwann reicht es dann auch mal und so haben wir auf dem Boden gesessen und mit ihrem Spielzeug im Wohnzimmer gespielt. Sie hat noch ihre Kugelbahn aus ihrem Zimmer geholt, um was zu machen? Genau, dort draufzusteigen. Mein Kopf tat schon den ganzen Morgen weh und so habe ich erstmal mein Wundermittel „Kaffee“ 😀 gekocht. In der Küche findet sie ja auch immer allerhand zum spielen. Der Wischmop wurde umgeschmissen, eine leere Flasche Pitu aus der Tüte mit dem Altglas gekramt und zum Glück nicht auf den Boden geschmissen. Während ich mich kurz umgedreht habe, hatte sie auch schon wieder den Tupperschrank geöffnet und war am ausräumen. Danach haben wir erstmal weitergespielt. Als der Kaffee dann endlich fertig war, habe ich mir eine Tasse geholt und die Tochter im Wohnzimmer gelassen. Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, war das Regal mit den Blurays ausgeräumt.

Gefühlt habe ich nach der Hausarbeit noch mehr zu tun als vorher auch schon…

Da die Tochter jetzt leider kein Vormittagsschläfchen mehr macht, ist sie um 11 Uhr schon sehr müde und knartschig. Also gab es um 11 Uhr noch ein Brötchen für sie und während ich die Spülmaschine ausgeräumt habe, hat sie ihr Brötchen in der kompletten Küche verteilt, denn Hunger hatte sie scheinbar nicht wirklich. Das kommt halt vom durchgehenden Hunger den ganzen Vormittag und dem vielen „snacken“. Kurz vorm Mittagsschlaf wollte die Tochter dann noch auf das Töpfchen. Zwar ohne Erfolg, aber so lange sie Spaß daran hat, werde ich sie natürlich weiter dazu ermuntern.

11:30 Uhr und das Kind macht Mittagsschlaf. Ein Glück, dass meine Mutter heute den Sohn vom Kindergarten abholt, denn sonst hätte ich sie um 12 Uhr schon wieder wecken müssen.

2015-08-9--20-47-54

 

 

 

 

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