Familie

Elternzeit Resumé

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Jetzt ist die Elternzeit vom Mann auch schon wieder vorbei. Ich habe das Gefühl die 6 Wochen (2 Wochen davon Urlaub) sind einfach so dahin geflogen. Alles geschafft was wir machen wollten haben wir zwar nicht aber die Elternzeit ist ja auch nicht dazu da um alle möglichen Dinge abzuarbeiten.

Als die Zeit vor 6 Wochen begann habe ich mich total gefreut und jetzt bin ich traurig, dass die es schon wieder vorbei ist.

10914114_687000668083704_548464733_nDer Mann hat endlich den Keller aufgeräumt und ich habe es mal wieder an die Nähmaschine geschafft.

Allerdings muss ich sagen, dass ich trotzdem gedacht hätte, ich habe mehr Zeit für mich. Leider falsch gedacht. Die Tochter nimmt die Flasche nicht, so konnte ich schwimmen vergessen und da sie quasi in den letzten Wochen nur von Schüben, Zahneinschuss und Impfungen begleitet wurde, war das auch alles andere als angenehm. Wir haben jeden Tag nur versucht sie zu beruhigen und wenn sie dann endlich schlief, hat man sich auch kaum getraut sich zu bewegen.

Dazu war der Sohn auch noch oft krank und somit war es dann doppelt anstrengend.

10914600_402604573232500_1481048931_nIch frage mich jetzt aber wirklich wie ich das alles wieder alleine schaffen soll. Vielleicht ist der Freitag als Arbeitsbeginn für den Mann auch gut, denn dann steht das Wochenende gleich wieder vor der Tür. Morgen bin ich dann mit beiden kranken Kindern alleine zu Hause. Obwohl ich das schon kenne, habe ich jetzt wieder großen Respekt vor der Situation. Gerade heute Vormittag habe ich wieder einmal gemerkt wie anstrengend das ist. Der Mann hatte nämlich einen wichtigen Termin und die Kinder haben mich dezent auf die Palme getrieben. Die Tochter müde, weil sie die Nacht davor über 3 Stunden wach sein musste und der Sohn wollte natürlich trotzdem mit mir spielen. Das Gerechtwerden habe ich immer noch nicht drauf.

Mal schauen, vielleicht wird es ja doch wieder einfacher als gedacht. Ich muss mich halt nur wieder daran gewöhnen.

Der Mann freut sich schon wieder auf die Arbeit. Für mich bedeutet das, dass er endlich mal gemerkt hat wie anstrengend das Leben mit 2 Kindern sein kann, wenn man es nicht nur nach Feierabend und am Wochenende erlebt. Er war genau so oft fertig mit den Nerven wie ich. Gerade dafür finde ich die Elternzeit auch für den Mann sehr wichtig. Erst jetzt kann er nachvollziehen wie ich mich nach einem ganzen Tag alleine oder manchmal mehreren Tagen (wenn er auf Dienstreise ist) mit den Kindern fühle. Einfach nervlich am Ende und mit dem Wunsch nach Ruhe.

Im Juni nimmt er seinen zweiten Elternzeitmonat. Ich freue mich schon sehr darauf.

20141225_075701Nur eine Sache hat sich als Nachteil erwiesen. Ich dachte ja wirklich der Haushalt ist einfach zu bewältigen. Da die Tochter aber ihre Schreiphasen hatte und auch eine Person mehr da war, die ihre Sachen überall stehen lässt, herrschte hier das reinste Chaos. Ich hoffe das gibt sich in den nächsten Wochen wieder.

Bis bald,

eure Sarah

6 Kommentare

  1. Liebe Sarah!
    Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen, wenn dein Mann wieder arbeiten geht! Mein Mann konnte leider keine Elternzeit nehmen, aber ich finde es auch immer sehr angenehm, wenn wir zu zweit hier sind. Viele Grüße, Viola

    • Hallo Viola! Zu zweit ist es wirklich angemehmer aber gerade habe ich das Glück, dass der Große zu Oma und Opa durfte. So bekommt die Kleine endlich ihren Schlaf☺Lg

  2. Schön, dass ihr eine gemeinsame Elternzeit hattet und noch einen Monat haben werdet. Ich denke auch, dass das lehrreich für Papas ist, zu merken, wie entspannend die Arbeit im Vergleich zu einem Tag mit den Kindern sein kann. Nicht immer, aber oft. Dennoch ist es, glaube ich, doch noch ein Unterschied, wenn der Papa weiß, er ist nach 4 Wochen oder ein paar Monaten wieder zurück im Job. Und als Mama, wenn Du parallel zuhause bist, bist Du doch eben für vieles zuständig und hast weniger Freizeit als erhofft. Gerade wenn das Baby noch viel stillt und nur bei der Mama halbwegs zufrieden ist. Mein Mann hatte 1x 7 Monate Elternzeit und beim zweiten Mal sogar 13 Monate. Aber mein Großer hat viel geschrien, so dass keiner wirklich Pause hatte, und die Kleine wollte immer nur bei Mama sein, wenn sie nicht geschlafen hat. Mamas sind halt immer im Dienst;). Meiner Erfahrung nach entsteht auch immer mehr Dreck und Chaos, wenn noch eine zusätzliche Person zuhause ist, man muss mehr kochen und kann die Ruhezeiten nicht mehr ganz so gut entspannen. Das sind die Nachteile der gemeinsamen Elternzeit. Trotzdem haben wir es beide Male nicht bereut.

    Ich drücke die Daumen, dass der Sohn selten krank ist und Du wenigstens nur das Baby zuhause hast. Mit 2 Kindern allein zuhause hätte ich mir nicht im Traum vorstellen können. Und vielleicht kannst Du Dir, wenn die Tochter ein wenig älter ist, wieder mehr Freiheiten schaffen.

    Wünsche weiterhin gute Nerven! Liebe Grüße!

    • Ein Schreibaby ist die Tochter zum Glück nicht! Aber dennoch schreit sie oft und eines der größten Probleme ist die Zeit, bis sie endlich schläft. Von alleine geht es bei ihr nie. Das kostet ganz schön Nerven. Das war super in der Elternzeit. So konnte der Papa die Tochter in den Schlaf schuckeln und ich mit dem Großen spielen oder Dinge erledigen (auch mal etwas Ruhe genießen;)). Ich freue mich schon auf Juni und den Monat Elternzeit. Dann ist die Tochter schon viel weiter und hoffentlich zufriedener!

  3. Hallo Sarah, es ist toll, dass dein Mann Elternzeit nehmen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass du nun etwas traurig bist, dass er wieder arbeiten geht. Ich finde es mit einem Kind allein zu Hause schon manchmal anstrengend. Mit zweien ist es sicher noch heftiger. Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und trotz wieder arbeitendem Mann eine gute Zeit mit deinen Kleinen.
    Bei mir ist es so, dass bald meine eigene Elternzeit zu Ende geht. Ich bin mal gespannt, wie es dann läuft und wie man es schafft, Job und Familie unter einen Hut zu kriegen.
    LG Mama Majsan

    • Hallo Majsan! Meine Erfahrung mit Job und Familie▶Es ist machbar aber verdammt anstrengend, vor allem wenn das Kind spontan krank wird und man sich dann auch krank melden muss oder jemanden suchen muss, der sich kümmern kann. Ich hatte zum Glück meine Eltern die sich dann kümmern konnten. Mein größtes Problem war das schlechte Gewissen am Anfang. Wenn der Sohn nicht im Kiga bleiben wollte und geheult hat, habe ich dann hinterher kurz im Auto geweint. Aber nach kurzer Zeit hat er sich dran gewöhnt und ich auch:) Außerdem ist jedes Kind anders! Lg

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