Schwangerschaft und Geburt

Geburtsberichte

Kinder

Geburten im Vergleich:

Meinen Sohn habe ich mit 23 Jahren bekommen und nun, 3 Jahre später, meine Tochter mit 26 Jahren. Beide Kinder waren geplant auch wenn ich noch jung bin. Ich kann nur sagen ich bin glücklich darüber. Warum lange warten wenn es jetzt einfach schon passt 🙂

Bei meinem Sohn hat es mit einem Blasensprung begonnen. Gegen 6:45Uhr ist die Fruchtblase geplatzt. Das Eintreten der Wehen hat jedoch noch etwas gedauert und somit wurde später mit einem Gel nachgeholfen. Bei meiner Tochter war der Beginn ähnlich. Auch hier platzte die Fruchtblase gegen 3:30 Uhr in der Nacht. Eigentlich sollte ich an dem Morgen eingeleitet werden und hatte echt noch Glück. Ich bekam bei meiner Tochter direkt Wehen.

Bei meinem Sohn hat die Geburt insgesamt 10 Stunden gedauert. Das finde ich echt nicht lange für die erste Geburt. Wir mussten viel laufen um die Wehen in Gang zu bekommen. Bei meiner Tochter hat die Geburt dann nur 6 Stunden gedauert. Da ich ja schon Wehen hatte ging es einfach schneller. Auch hier sollten wir viel laufen. Als dann die Wehen direkt schon alle 2-3 Minuten kamen sind wir zurück in den Kreißsaal. Dort wurde ich wieder an das CTG gehängt. Die Herztöne der Tochter waren nicht besonders gut. Und da mein Fruchtwasser bereits grün war wurde meiner Tochter während der Geburt Blut aus dem Kopf abgenommen. So etwas möchte ich nicht noch einmal erleben. Die Angst das irgendetwas nicht stimmt aber auch die Schmerzen der Untersuchung waren einfach schrecklich. Zum Glück ging es der Tochter gut. Ich musste aber die ganze Zeit am CTG bleiben. Die Herztöne mussten einfach weiter kontrolliert werden.

Schmerzmittel habe ich bei der Geburt der Tochter nicht gebraucht. Bei meinem Sohn gab es irgendein Schmerzmittel aus der Spritze. Eigentlich wollte ich bei ihm eine PDA haben aber da war die Geburt schon kurz vor dem Ende. Ich bin echt froh das es auch so geklappt hat weil ich vor der PDA schreckliche Angst habe.

Ich hatte bei der Geburt meiner Tochter eine ganz tolle Hebamme. Sie hat mich alles entscheiden lassen. Ich konnte die Geburtsposition frei wählen und sie war einfach super sympathisch. Bei der Geburt meines Sohnes hatte ich 2 Hebammen. Die erste war sehr nett aber die zweite Hebamme mochte ich gar nicht.

Die Schmerzen waren für mich bei beiden Geburten gut auszuhalten. Allerdings muss ich sagen das die Presswehen mit nur ca 15 Minuten bei meinem Sohn viel leichter waren als bei meiner Tochter. Dort haben sie länger als eine Stunde gedauert. Das war echt heftig.

Beide Kinder kamen ohne Kaiserschnitt auf die Welt. Bei beiden war die Nabelschnur um den Hals gewickelt.

Kinder 1. Bild: Der Sohn

2. Bild: Die Tochter

 

Der Sohn kam mit 3560g, 51cm und einem Ku von 35cm zur Welt. Die Tochter kam mit 3830g, 55cm und einem Ku von ebenfalls 35cm zur Welt.

Bei der Geburt meiner Tochter bin ich zum Glück kaum gerissen und habe nie etwas davon gemerkt. Das war bei meinem Sohn wesentlich heftiger.

Bei beiden durfte ich im Kreißsaal noch ordentlich lange kuscheln bevor es auf die Station ging. Aber bei der 2. Geburt hat die Hebamme viel mehr wert darauf gelegt das ich dort das erste Mal stillen kann. Das hat mir bei der ersten Geburt gefehlt und auch auf Nachfrage wurde ich nur angemeckert das das ja noch Zeit hat. Das hat mich vor 3 Jahren richtig geärgert und enttäuscht.

Ich kann zusammenfassend sagen das die zweite Geburt danke der Hebamme schöner war aber durch die langen Presswehen wesentlich schmerzhafter.

Danke an den Mann der mich bei beiden Geburten super unterstützt hat. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft! :-*

 

 

1 Kommentar

  1. Pingback: ElternRat – Kaiserschnitt oder natürliche Geburt? | Villa Schaukelpferd

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.