Allgemein

Heiligabend mit Hindernissen

20141224_153148

Morgen

Der Sohn war schon seit Tagen sehr aufgeregt, denn dieses Jahr begreift er zum ersten Mal richtig was los ist. Die letzten Jahre hat er sich natürlich auch schon sehr auf Weihnachten gefreut aber dieses Jahr war es noch etwas anders.

Wieder einmal waren wir früh wach. Gemütlich begann der Morgen für uns auf dem Sofa, denn gestresst wollten wir natürlich nicht in den Tag starten. So saß ich mit dem Sohn und der Tochter auf dem Sofa als mein Sohn plötzlich „Aua“ sagte und eine Sekunde später erbrach. Ich war gleich in Panik und dachte nur: „Magen-Darm können wir jetzt echt nicht auch noch gebrauchen.“ Ich hoffte natürlich, dass es nur wegen der Aufregung passiert ist. Der Mann brachte die Decken in die Waschmaschine und dann hat er Brötchen und Kuchen geholt. Ich telefonierte mit den Großeltern und wir haben entschieden, dass wir trotzdem am Abend vorbeikommen.

Für mich gab es zum Frühstück ein Vollkornbrötchen mit Ei und ein Marzipan-Mandel Croissant. Sogar der Sohn hat etwas gegessen. So schlimm kann es also nicht sein, dachte ich.

 

Mittag/Nachmittag:

Den Tag über habe ich aufgeräumt und geputzt, die Tochter beschäftigt und mit dem Sohn gespielt. Zwischenzeitlich hatte er dann auch 2x Durchfall. Also doch Magen-Darm dachte ich. Ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht ob wir am 25. zu meinen Eltern zum Essen können und ob wir bei uns die Feier am 26. absagen müssen. Angst hatte ich davor, dass die Tochter es auch bekommt oder ich und ich dann nicht mehr genug Muttermilch habe.

20141224_152925Der Sohn wurde immer aufgeregter und fragte ständig wann wir denn losfahren zu den Großeltern. Ablenkung mit Spielen war kaum noch machbar. Deshalb war auch ich froh als es endlich los ging.

Gegen 16 Uhr sind wir dann hier aufgebrochen. Angekommen bei den Schwiegereltern habe ich erstmal die Tochter gestillt bevor es an die Bescherung ging. Auch dabei waren meine Schwägerinnen und der Freund einer der beiden. Es gab so viele Geschenke für den Sohn. Man konnte seine Freude erkennen. Ein Leuchten in seinen Augen aber später auch etwas Überforderung.

 

Abend:

Um 17:30 Uhr gab es Essen. Hähnchen in Sahnesoße für mich und für die anderen lecker Glühweinbraten mit sehr viel Beilagen. Natürlich hatte die Tochter genau in dem Moment Hunger und ich konnte stillen gehen. Das Essen auf meinem Teller war danach natürlich kalt, aber aufgewärmt in der Mikrowelle war es noch genauso lecker.

Die Tochter, mittlerweile total übermüdet und überfordert von den vielen Menschen und 20141224_152816Eindrücken, war nur noch am schreien. Es hat ewig gedauert bis wir sie zum schlafen bringen konnten. Abwechselnd liefen wir mit ihr durch das Haus damit sie endlich Ruhe finden konnte. Währenddessen konnte der Sohn mit seinen neuen Sachen spielen und war super glücklich.

Gegen 18:30 Uhr bekam er Bauchschmerzen und musste etwas später brechen. Das ganze Essen war wieder raus und er war völlig fertig.

Um 19 Uhr sind wir dann aufgebrochen und zu meinen Eltern gefahren. Diese wohnen zum Glück gleich neben uns. Dort warteten neben meinen Eltern auch meine Großeltern.

Auch dort bekam er nochmal Geschenke von allen. Leider konnte er sich dort schon nicht mehr richtig freuen; er war einfach total platt. Die Tochter schlief unterdessen einfac20141224_153225h weiter. Er spielte noch etwas mit der Oma und um 20:30 Uhr bin ich mit den beiden Kindern nach Hause gegangen. Mein Mann blieb noch dort um deren Tradition fortzuführen -> Portwein trinken. Ich mag das Zeug ja eh nicht, von daher fand ich das nicht schlimm.

Zu Hause angekommen half mir meine Mutter noch kurz die Kinder bettfertig zu machen. Der Sohn war nur noch am heulen und hatte noch 2x Durchfall. Die Tochter fand es gar nicht witzig nochmal geweckt zu werden um sie umzuziehen. Der Sohn ist sofort eingeschlafen und bei der Tochter hat es auch nicht lange gedauert. So konnte ich recht schnell auf das Sofa und habe ganz in Ruhe Fernseh schauen können. Gegen 23 Uhr kam der Mann dann auch nach Hause und kurz danach sind wir schlafen gegangen.

 

20141224_153148Fazit:

Nächstes Jahr darf es nicht so stressig werden. Ich war mal wieder völlig genervt obwohl der Abend wirklich schön war. Entweder feiern wir alle zusammen bei uns oder Heiligabend bei den einen Großeltern (der Kinder) und am 1. Weihnachtstag bei den anderen Großeltern. Dieses Hin und Her tut uns allen nicht gut und genug Zeit hat man dann leider auch bei keinem. Trotz allem hatte der Sohn Spaß und wir hatten einen schönen Tag.

 

 

Frohe Weihnachten,

eure Sarah

3 Kommentare

  1. Pingback: Schöner Weihnachtsstress | Zwergenzimmer

  2. Pingback: Schöner Weihnachtsstress | Zwergenzimmerchen

  3. Pingback: Weihnachten 2015 | Zwergenzimmerchen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.