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Irgendwas mit Weihnachten… #bloggeradvent

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Kapitel 5: Braunbär Bjarne und der Baum

 

Zusammen machen sich der Fuchs und die Gans Lisbeth wieder auf den Weg in den Wald um die Packung Kekse zur Höhle zu bringen.

Quelle: Pixabay

Auf dem Weg dorthin treffen sie auf Bjarne, den großen Braunbären. Bjarne ist immer noch ganz ärgerlich über das was Malinus, der Marder über ihn gesagt hat: „ Als wenn ich allen das Essen wegessen würde. Pah. Nur weil ich groß und stark bin, bin ich doch trotzdem ein nettes Lebewesen. Und teilen tue ich auch sehr gerne.“

„Ach Bjarne!“, sagt Lisbeth: „Nimm den Malinus nicht so ernst! Nur weil er kein guter Jäger ist und immer so ein Neid auf das Futter der anderen hat, hat er dazu noch lange kein Recht. Du bist ein guter Bär. Hast du eigentlich schon etwas für das große Fest gefunden?“

Winterwald

Zusammen machen sich die 3 auf den Weg durch den Wald. Dort schneit es immer noch und der Wald bedeckt sich immer weiter mit einer Schicht aus glänzendem Schnee. Es riecht ganz wunderbar nach Winter und die Tiere hinterlassen ihre Spuren im Schnee.

Bjarne berichtet den beiden über seinen Weg durch den Wald: „Ich stapfe hier schon sehr lange durch den Schnee, aber hier im Wald habe ich bisher noch nichts gefunden. Ich war auch schon recht nah an den Häusern, aber ganz nah kann ich nicht heran, denn ich bin einfach zu groß und die Menschen würden mich sofort entdecken. Aber ich konnte von weitem durch die Fenster schauen und dabei habe ich etwas komisches entdeckt. Die Menschen haben Bäume in ihren Häusern stehen. Die gehören doch aber eigentlich in den Wald?“

Der Fuchs und die Gans Lisbeth schauen sich an. Genau diese Entdeckung haben sie ja auch gemacht. Aber warum das so ist, wissen sie leider auch nicht. Sie erzählen dem Braunbären von ihren Erlebnissen und gemeinsam beschließen sie etwas: so einen Baum möchten sie auch für ihr Fest haben.

Zusammen gehen sie weit in den Wald hinein um nach einem schönen Baum zu suchen. Wie gut das Bjarne, der Braunbär so stark ist. Als sie einen wunderschönen Baum gefunden haben, stemmt sich Bjarne gegen den Baum und er fällt um. Dann schmeißt er sich den Baum auf den Rücken und zusammen ziehen sie weiter durch den Wald.

Quelle:Pixabay

Lisbeth bleibt kurz stehen:„Sag mal Fuchs, der Baum beim Bauern war doch ganz bunt geschmückt ? Wo können wir denn wohl so einen Schmuck finden?“ Der Fuchs überlegt: „Keine Ahnung. Aber ehrlich gesagt ist mir das auch ganz egal. Aber wenn es dir so wichtig ist, dann frag doch mal den Dachs, der kennt sich doch aus!“

Auf dem Weg zur Höhle knackt es auf einmal ganz laut. Bjarne dreht sich erschrocken um. Wo sind der Fuchs und die Gans geblieben? Plötzlich hört er Schreie „Hilfe, Hilfe!“ Bjarne sieht sie immer noch nicht. Langsam geht er ein paar Schritte zurück und entdeckt vor sich ein Loch. Der Fuchs und Lisbeth sind in eine Falle getappt, aus der sie alleine nicht mehr heraus kommen. Bjarne allerdings, kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Wie die beiden dort zusammen hocken, dass sieht einfach sehr niedlich aus. „Ihr könnt wirklich froh sein, dass ich bei euch bin“, sagt Bjarne lachend. „Ohne mich würdet ihr dort nicht mehr heraus kommen.“ Die beiden können wirklich froh sein, denn das Loch ist wirklich sehr tief. Zum Glück ist Bjarne so stark und hat beide Tiere schnell aus der Falle befreit.

Als sich alle von dem Schreck erholt haben, machen sie sich wieder auf den Weg zur Höhle. Diesmal trägt der Braunbär nicht nur den Baum, sondern auch den Fuchs und die Gans. Sicher ist sicher, denn alle wollen schließlich zusammen und ohne Verletzungen das Fest feiern. Freunde zu haben ist schön und selbst der Fuchs denkt nicht mehr über einen Gänsebraten nach. Gemeinsam und singend geht es nun zur Höhle:

„Ein Freund, ein guter Freund,
das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund,
auch wenn auch die ganze Welt zusammen fällt.“

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Morgen geht es hier weiter…

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Das vierte Kapitel findet ihr hier: Vom Jäger und seiner (schnatternden) Beute.

Das erste Kapitel gibt es bei Mamagogik: Frau Maus, Eika und das Zauberdingens.

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