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Jahresrückblick 2014

Jahresrückblick

Januar

Im Januar habe ich meinen 26. Geburtstag gefeiert. Schon auf der Feier mit meinen Freunden hatte ich das Gefühl schwanger zu sein und trank deshalb keinen Alkohol. Ein paar Tage später konnte ich einen Schwangerschaftstest machen. Dieser war positiv und ich wusste nun genau, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann. Das Wochenende danach hatte ich meine Familie zur Geburtstagsfeier hier und wir erzählten ihnen von dem positiven Test. Auch beim Frauenarzt wurde mir die Schwangerschaft die Woche danach per Bluttest bestätigt.

Februar

Im Februar wurde mir auf der Arbeit meine Wunschstelle angeboten. So erfuhr meine Personalchefin schon recht früh von der Schwangerschaft. Ich wollte einfach mit offenen Karten spielen und habe die Stelle nicht angenommen. Alle anderen haben dann ca. 2 Wochen danach davon erfahren und zwar nachdem ich das kleine Herzchen auf dem Ultraschallbild hab schlagen sehen. Eine Kollegin wusste etwas früher Bescheid, denn sie konnte es mir mal wieder ansehen, genau wie bei meinem Sohn damals. Ich weiß auch nicht wie sie das immer macht. Wir haben sowohl bei dieser Schwangerschaft als auch bei der mit meinen Sohn nicht die 3-Monats-Geheimhaltungs-Frsit abgewartet. Uns war es immer wichtig den Bildbeweis zu haben. Ich war froh als es endlich raus wahr, denn die Übelkeit konnte ich nicht lange verbergen.

März

Der Sohn wurde ambulant operiert. Ihm wurden die Mandeln gekürzt, die Polypen entfernt und Wasser aus den Ohren gelassen. Ihm ging es sehr schnell wieder gut und er hatte kaum Schmerzen.

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Im April hat endlich die Übelkeit aufgehört und mir ging es besser.

 

 

 

 

 

Mai

Im Mai erinnere ich mich vor allem daran, dass es mir in der Schwangerschaft immer schlechter ging. Die erste Mai-Woche musste ich quasi alleine arbeiten und die Kunden standen bis zur Tür. Dann fiel die Technik aus und ich war fertig mit den Nerven. Das Wochenende danach lag ich flach und die Woche darauf war ich krank geschrieben. Am 31. Mai bin ich auf der Arbeit fast umgekippt. Ich habe den Vormittag dann erst einmal mit einer Kollegin getauscht und durfte im Büro sitzen und einfach nur die Anrufe entgegennehmen. Mittags habe ich mich von meinem Mann abholen lassen, denn ich habe mich nicht getraut Auto zu fahren. Danach folgte eine Krankschreibung nach der anderen, weil sich mein Kreislauf nicht mehr erholt hat. Der 31. Mai war der letzte Arbeitstag in diesem Jahr für mich.

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Im Juni waren wir im Urlaub (Krankschreibung wurde unterbrochen und Urlaub genommen) auf Rügen in Binz. Die Auszeit tat uns allen gut. Die Fahrt war sehr anstrengend mit Kleinkind und ich konnte auch nicht mehr wirklich gut sitzen. Dafür konnten wir schön viel Zeit am Strand verbringen und unser Sohn erzählt immer noch davon wie schön es war.

Am 22. Juni wurde unser Sohn schon 3 Jahre. Wir haben hier mit der Familie gefeiert und den Tag draußen genossen.

 

 

 

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Juli

Der Juli stand erst einmal unter keinem guten Stern. Am 1. Juli wurde der Sohn operiert. Ihm wurden die Mandeln (chronisch entzündet) raus genommen, die Polypen nochmal entfernt und noch einmal Wasser aus den Ohren gelassen. Außerdem entschied die Kinderärztin 1/2 Woche vorher, dass er beschnitten werden muss, sonst hätten wir nächstes Jahr noch einmal ins Krankenhaus gemusst und das wollten wir natürlich nicht. Wir mussten 3 Tage im Krankenhaus bleiben; ich möchte meinen Sohn nie wieder so leiden sehen. Er schrie so oft und wollte dann teilweise keine Schmerzmittel zu sich nehmen. Er hat sich auch nicht getraut in die Windel zu machen und hielt alles auf vor Schmerzen. Zu Hause hielten die Schmerzmittel auch nicht lange an. Eine halbe Woche später erbrach er sich im Bett und da Blut dabei war rief ich den Krankenwagen. Die wollten ihn so aufgelöst erst gar nicht mitnehmen und rieten mir alleine zu fahren. Zum Glück war meine Mutter da und hat den beiden eine Standpauke gehalten, dass ich Hochschwanger ganz bestimmt nicht alleine mit ihm fahren werde. Im Krankenhaus angekommen wurde er gleich untersucht. Zum Glück konnte nichts gefunden werden aber trotzdem mussten wir 2 Tage dort bleiben. Mein Mann kam den Abend extra aus Hamburg von einer Dienstreise heim.

Ende Juli war ich mit meiner Schwägerin beim Musical „Sister Act“ in Oberhausen. Es war ein super toller Tag an dem ich auch meine beste Freundin getroffen habe. Mittlerweile hat auch die Krankschreibung geendet und ich begann mit meinen letzten Urlaubstagen.

Und am Ende des Monats war mein Sohn dann den Tag über windelfrei.

 

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Am 15. August, dem Geburtstag meines Mannes, wollten wir eigentlich Essen gehen, aber da der Sohn krank wurde haben wir das verschoben und Pizza bestellt. 1-2 Wochen später haben wir dann nochmal einen letzten schönen Abend zu zweit genossen. Wir waren Essen und danach noch etwas trinken.

Ende August waren wir auf einer schönen Hochzeit und ich hatte die ganze Zeit Angst die Geburt könnte losgehen. Beim tanzen bekam ich ständig einen harten Bauch und war leider sehr schnell müde. Trotzdem hatten wir einen sehr schönen Abend.

 

September

Der September bleibt mir vor allem als Monat des Wartens in Erinnerung. Der voraussichtliche Geburtstermin der Tochter war eigentlich der 29.09. und ich hatte eigentlich das Gefühl es geht früher los. Leider war dem nicht so.

Ich verbrachte die meiste Zeit zu Hause und versuchte den Haushalt in Schuss zu bringen (Nestbautrieb). Außerdem kaufte ich mir eine Nähmaschine und fing mit dem bloggen an was mittlerweile zu meinem größten Hobby geworden ist.

 

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Die erste Woche im Oktober war die längste Woche meines Lebens. Warten, warten, warten auf die Tochter. Am 5. Oktober hieß es dann es wird am 6. Oktober eingeleitet. In der Nacht platze zum Glück die Fruchtblase und am 6. Oktober konnten wir dann unsere Tochter im Arm halten.

Der Oktober war gekennzeichnet von vielen Besuchen bei uns und natürlich Kuschelstunden mit der Tochter und dem Sohn.

Ich glaube die meiste Zeit habe ich beim stillen verbracht.

 

November

Im November haben wir uns langsam alle aneinander gewöhnt. Die Eifersucht des Sohnes ebbte langsam ab und wir sind beieinander angekommen.

Der Sohn ist jetzt auch in der Nacht windelfrei.

 

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Die erste Zeit waren wir alle krank (Sohn: Bronchitis mit Fieber, Mann: dicke Erkältung mit Fieber und am Ende keine Stimme mehr, Tochter: Erkältung, Ich: Erkältung und 1 Tag Fieber). Das trug sich insgesamt über 3 Wochen und war einfach nur nervig. Danach haben wir versucht die Adventszeit zu genießen und haben Weihnachten im Kreise der Familie verbracht.

 

 

Ich bin gespannt auf das nächste Jahr 2015 und hoffe es läuft alles etwas besser!

Bis bald,

eure Sarah

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