Blogparaden Kinder

Keine Chance für Karius und Baktus #DailyRoutine

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Kennt ihr auch noch alle dieses lustige Hörspiel?

Karius und Baktus leben in einem Mund von einem Kind und haben es sich dort in einem Backenzahn schon sehr gemütlich gemacht, denn dieses Kind putzt nicht sehr oft seine Zähne. Da dieses Kind außerdem sehr gerne Süßigkeiten isst, sind Karius und Baktus dabei es sich auch im nebenliegendem Eckzahn gemütlich zu machen. Als sich das Kind dann endlich von der Mutter überreden lässt die Zähne zu putzen, gefällt das Karius und Baktus natürlich nicht und sie müssen sich in ihren „Häusern“ verstecken. Auch der Besuch beim Zahnarzt gefällt ihnen nicht. Denn nach dem Zahnarztbesuch sind die Zähne mit Plomben gefüllt und die beiden können sich so gar nicht mehr verstecken. Beim nächsten Zähne putzen landen sie somit im Abfluss und schließlich im Meer, wo sie auf einem Floß herumtreiben und nach einem neuen Mund mit ungeputzten Zähnen Ausschau halten.

So einen Karius oder Baktus wollen wir natürlich nicht bei unseren Kindern im Mund sehen und deshalb ruft Frau Mutter zusammen mit elmex zu der Blogparade #DailyRoutine auf. Es geht darum, die täglichen Zahnputzroutinen der Familien zu erklären und dadurch eventuell noch Ideen für andere Familien zu gewinnen. Denn Kindern die Zähne zu putzen ist keinesfalls immer leicht.

Zähne putzen ist bei uns immer ein Kampf. Auch wenn es zur täglichen Routine gehört, und zwar am Morgen nach dem Frühstück und am Abend bevor es ins Bett geht, mag es der Sohn so gar nicht. Es dauert zwar nicht lange, nimmt ihm aber zu viel Zeit, die er auch zum Spielen gebrauchen könnte. Dennoch gibt es hier selten Ausnahmen, bei denen dann mal keine Zähne geputzt werden.

Sobald wir ihm aber wieder erklären was mit seinen Zähnen passieren könnte, klappt es dann doch irgendwie.

So wird geputzt:

Ich würde nicht sagen dass wir perfekt putzen, denn der Sohn bewegt seinen Kopf ständig hin und her und muss dann noch ganz dringend nebenbei etwas erzählen. Aber wir putzen so gut wie es nur möglich ist. Meist putze ich die Zähne vom Sohn, denn ich habe dabei etwas mehr Geduld. Ich putze erst die Kauflächen, dann die Innenseiten und am Ende die Außenseiten. Nicht ganz die gängige KAI-Methode aber für uns ist es zur Routine geworden. Und was darf am Ende nie fehlen? Genau, die Zunge muss mit der Zahnbürste gekitzelt werden.

Außerdem habe ich von der Twittermama @schokoschade mal einen ganz tollen Tipp bekommen. Wir machen jetzt bei jedem Putzdurchgang ein Ratespiel. Und zwar tue ich so, als ob ich etwas bestimmtes in seinem Mund wegputzen muss, z.B. ein Tier das schwarz und weiß ist, am Südpol lebt,…? Na, wisst ihr was mein Sohn im Mund hatte? Einen Pinguin ;-). An sich ist es zwar Quatsch, aber er besteht jetzt jedes Mal darauf und so hat auch er Spaß beim Zähne putzen.

 

Aller Anfang ist schwer:

Wir putzen schon seit dem ersten Zahn. Zu dem Zeitpunkt bekam der Sohn noch Vitamin D Tabletten mit Fluorid. Somit haben wir mit Zahnpasta geputzt die kein Fluorid als Bestandteil hat. Am Abend wurde schon immer sehr gründlich geputzt und bei den ersten paar Zähnchen durfte der Sohn am Morgen mit der Zahnbürste spielen und drauf herumkauen, als ich mich fertig gemacht habe. Als dann mehrere Zähne da waren, habe ich das am Morgen auch übernommen.

Auch wenn der Sohn schon fast 4 Jahre ist, möchte er immer noch nicht alleine putzen. Manchmal kann ich ihn doch dazu überreden und dann putze ich am Ende noch einmal drüber.

Wir hatten schon Phasen, da lief in puncto Zähne putzen vieles schief. Vor allem am Morgen hatten wir schon viele Zahnputzkämpfe, bei denen ich sogar so weit nachgegeben habe und ihm vor dem Fernseher die Zähne geputzt habe. Wir haben es schon mit Musik dabei versucht und vorlesen.

Um es spannend zu halten kann der Sohn jedes Mal wählen, ob er eine elektrische Zahnbürste möchte oder eine normale Zahnbürste. Wir haben auch 2 verschiedenen Zahnpasten hier, eine mit Minzgeschmack und eine mit Erdbeergeschmack.

 

Zahnarzt:

Der Sohn geht schon mit mir zum Zahnarzt, seit dem er 1 Jahr ist. Er kommt einfach bei jedem meiner Kontrolltermine mit und das alle halbe Jahre. Er soll nämlich keine Angst vor dem Zahnarzt haben und den Kontrolltermin als selbstverständlich ansehen.

Wir haben eine tolle Zahnärztin, die selber Mutter von 2 kleinen Kindern ist und somit ganz vorsichtig die Zähne anschaut. Da brauch kein Kind Angst haben 🙂

Mit 2 1/2 Jahren hat sie uns nahe gelegt den Schnuller abzugewöhnen, denn die Zähne hatten sich schon leicht verformt. Erst war ich etwas genervt, doch dann ging es von einem Tag auf den anderen ganz leicht und wir waren ein Problem mehr los.

Sie gab mir auch schon Tipps, wo ich vielleicht noch etwas genauer putzen soll und das mache ich dann natürlich gerne, denn ich möchte nicht, dass der Sohn irgendwann große Probleme bekommt und Stammkunde beim Zahnarzt wird.

 

Zähne putzen ist wichtig:

Routine ist beim Zähne putzen wichtig, denn eine vernünftige Pflege macht sich bis ins hohe Alter bemerkbar. Sei es das tägliche Putzen der Zähne, die Art wie man putzt, der Spaß dabei, das ganze spielerisch zu entdecken und auch die halbjährigen Zahnarzttermine sind wichtig.

Und wenn es mal gar nicht mehr klappen sollte, habe ich schon eine neue Idee -> Das Tablet oder Handy kamen dabei nämlich noch gar nicht zum Einsatz und wenn gar nichts mehr geht bin ich auch bereit, ihm während der Zeit Videos zu zeigen oder ihn kurz spielen zu lassen.

Und wie sich das ganze Thema bei der Tochter entwickelt? Man darf gespannt sein. Zahnbürsten und fluoridfreie Zahnpasta sind jedenfalls schon im Schrank und können jederzeit zum Einsatz kommen.

 

Bis bald,

eure Sarah

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar

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