Hausbau

Kopfchaos in der Hausbauzeit

Auf dem Weg zum Wohneigentum

Ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten, dass mir das ganze Thema „Hausbau“ immer wieder den Kopf zerbrechen lässt. Oft sitze ich auf dem Sofa und kann keinen klaren Gedanken fassen. Alles ist ein großes Durcheinander in meinem Kopf und voller Sorgen, Ängste aber auch Freude. Es ist manchmal kaum auszuhalten und dann möchte ich es einfach nur stoppen.

Ich freue mich auf das neue Leben im Haus, richte gedanklich schon mal die Zimmer ein, schaue mir die Pläne an und versuche mir das alles schon vorzustellen. Jetzt wo das Haus steht, sieht das nämlich schon etwas anders aus als vorher. Ich möchte schon Deko kaufen, alles einrichten, wobei das natürlich völliger Quatsch ist. Ich habe immer das Gefühl, dass wir alles zu spät erledigen, obwohl viele Dinge jetzt noch gar nicht zu erledigen sind.

Dann kommen aber auch immer wieder andere Gedanken dazu:

Wird das Geld reichen? Wie oft ich das alles schon durchgerechnet haben und wir hier und da einfach ein paar Abstriche machen müssen, bzw. so manche Anschaffung eben erst im nächsten Jahr getätigt werden kann. An sich ist das ja ganz normal, aber ich bin leider so ein Typ, der gerne alles von Anfang an perfekt hat. So und jetzt können alle Bauherren lachen: perfekt sofort ist es nämlich nie! Es sei denn, man hat genug Geld und kann alles organisieren und machen lassen.

Außerdem habe ich immer das Gefühl irgendetwas vergessen zu haben. Sind wirklich alle Anträge gestellt? Muss ich noch irgendwen benachrichtigen? Und gerade in diesem Moment fällt mir wieder ein, dass ich ja noch mit dem Küchenstudio telefonieren muss…

Für die Kinder ist es auch keine einfache Zeit. Neue Umgebung und eine stressige Zeit unter der sie derzeit leiden müssen. Ich hoffe die neuen Kinderzimmer werden sie dann etwas besänftigen. Es wird alles noch schwer genug für sie werden. An die erste Zeit ohne fertigen Garten mag ich auch nicht denken. Wobei die Bauhügel wahrscheinlich noch viel spannender und interessanter sind. Aber wir werden es sehen.

Ich habe auch etwas Panik davor, dass wir es doch nicht bis zum 30. August alles hinbekommen. Ob der Estrich bis dahin im Obergeschoss getrocknet ist? Im Notfall schlafen wir erst mit einem Matratzenlager im Wohnzimmer, aber generell kann ich mir das eigentlich nicht so vorstellen.

Wer weiß was die Zeit sonst noch so bringt. Die körperliche Anstrengung merkt bisher nur mein Mann. Ich kümmere mich um die Kinder und kann mir so ständig Gedanken um alle Dinge machen. Das tut mir nicht gut, aber ich denke es ist auch nicht ungewöhnlich. Immerhin ist das ein großes Projekt, was man normalerweise nur ein Mal im Leben erlebt, wenn überhaupt!

Ich hoffe zu Weihnachten hat sich der psychische Stress bei mir wieder gelegt. Ich kann mich so selber kaum ertragen!

Bis bald,eure Sarah_neu

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