Über mich

Mutter sein -Bin ICH noch ICH?

Wird ein Baby geboren stellt man erst einmal die eigenen Bedürfnisse völlig zurück. So ein kleines Wesen ist auf einen angewiesen und man möchte es auch erstmal keinem anderen für lange Zeit geben.

Ich

Ich beschreibe mich als einen ruhigen Menschen der sich gerne mit anderen Menschen trifft. Im ersten Moment bin ich meist eher schüchtern taue dann aber ziemlich schnell auf. Ich bin ein Familienmensch der aber auch gerne mal Zeit nur ganz für sich hat. Ich denke mein Mann würde mich beschreiben als eine immerzu quatschende Person die einem manchmal ganz schön auf die Nerven gehen kann. Wenn er etwas erledigen soll hätte ich es am liebsten immer sofort. Aber irgendetwas scheint er ja an mir zu lieben 😉 Ich selber weiß dass ich eine Perfektionistin bin und wenn es nicht so läuft wie ich es gerne hätte bin ich schnell wütend oder enttäuscht.

Bin ich jetzt als Mutter auch noch dieser Mensch?

fileMit einem kleinen Baby und einem Kleidkind hat man so gut wie keine Zeit für sich. D.h. ich gehe selten mit meinen Freunden weg (zumindest so lange ich noch stille) und Zeit alleine genießen kann ich auch so gut wie nie. Ich freue mich schon darauf wenn die Tochter auch mal die abgepumpte Milch in der Flasche akzeptiert und ich z.B. einfach mal wieder ins Kino gehen kann. Ich freue mich auch auf die Zeit wenn ich nach der Rückbildungsgymnastik wieder 1x pro Woche zum Zumba gehen kann. Es macht mich manchmal auch total wahnsinnig wenn ich mir etwas vorgenommen habe und es mit den Kindern einfach nicht schaffe. Sei es zu bloggen oder den Haushalt vernünftig zu schmeißen. Dies sind halt Dinge die sich mit meinem Mutter-Ich nicht vereinbaren lassen. Und gerade daran merke ich dass ich immernoch dieser Mensch bin. Mich stören gewisse Dinge die ich aber dennoch derzeit nicht ändern kann.

Meine Kinder stehen jetzt an erster Stelle und dafür muss man eben einfach mal verzichten. Genauso sollte es auch sein!

Dann ist der Haushalt eben mal unordentlich (war er vor den Kindern auch oft), dann schaffe ich eben mal nicht ins Kino zu gehen oder anstatt wegzugehen lade ich die Leute zu uns ein. Das muss ich lernen zu akzeptieren.

Mein Charakter hat sich nicht geändert sondern nur die Prioritäten. Und ich habe eine Eigenheit hinzugewonnen: Ich hätte selber nie gedacht das man für diese kleinen Menschen alles tun würde. Es gibt nichts wichtigeres als meine beiden Kinder!

 

Eure Sarah

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