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Onlineerreichbarkeit, wieviel ist noch normal? (Blogparade)

2015-01-27 21_08_57-Zwergenzimmerchen _ Mama Blog – Mein Leben als Mutter und Frau

(Online-) Erreichbarkeit, wieviel darf es sein, bevor es krank macht?

Renate von Mamis Blog hat im Bezug zu dieser Frage zu einer Blogparade aufgerufen und weil mich das Thema selber oft persönlich beschäftigt, werde ich auch meinen Beitrag dazu verfassen.

 

Beruf

In meinem Beruf als Bankkauffrau bereitet mir die ständige Erreichbarkeit keine Probleme. Wenn ich derzeit nicht in Elternzeit wäre würde ich trotzdem nicht ständig von meinen Kollegen angerufen werden. Die Arbeit wird nicht mit nach Hause genommen und ich habe weder privaten Zugriff auf Arbeits-E-Mails noch ein Diensthandy. Da gar nicht mitmachen. Bisher habe ich noch keinen Anruf zu Hause bekommen (obwohl sie alle Kontaktdaten haben), aber ich bin auch keine Führungskraft. Meine Arbeit kann auch gut von anderen übernommen werden und wenn sich vorher schon Probleme ankündigen spricht man direkt auf der Arbeit mit seinen Kollegen. So braucht man niemanden an seinem freien Tag oder im Urlaub stören. Ich möchte aber auch eher ungerne an freien Tagen angerufen werden. Wenn es aber nicht anders geht bin ich den Kollegen natürlich nicht böse, denn ich könnte ja auch mal ihre Hilfe gebrauchen.

Fazit: Ich finde man sollte die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen aber manchmal geht es vielleicht nicht anders. Zum Glück habe ich dieses Problem nicht und in meiner derzeitigen Elternzeit sowieso kein Problem damit.

 

Soziale Netzwerke

In Sozialen Netzwerken fühle ich mich schon lange zu Hause. Gerade das kann für mich manchmal zur Gefahr werden. Ich muss schon zugeben, dass ich mich unwohl fühle, wenn ich es am Vormittag nicht schaffe, alle Neuigkeiten nachzulesen und alle Bilder anzuschauen.

Schon lange bevor ich das bloggen begonnen habe habe ich getwittert. Gerade deshalb sind mir viele Menschen ans Herz gewachsen und ich wundere mich wenn ich lange nichts von ihnen lese. Twitter steht bei mir an erster Stelle und ich möchte gerne immer auf dem Laufenden sein. Auch wenn ich so gut wie keine Person davon persönlich kenne lese ich trotzdem gerne bei jedem einzelnen mit.

Facebook überfliege ich oft nur und vermisse ich nicht ganz so schnell. Also da kann ich auch mal einen oder mehrere Tage ohne Nachschauen klarkommen. Bei Instagram schaue ich mir zwar gerne Bilder an aber es gibt wichtigeres. Bei Pinterest bin ich erst ganz neu und deshalb noch nicht so sehr fixiert darauf.

Was mich persönlich aber sogar stört ist, dass wenn man sich mit Freunden trifft oder auf einem Geburtstag ist, ständig die Handys raus genommen werden und alle Neuigkeiten nachgelesen werden müssen. Auch wenn ich oft auch gerne einmal nachschauen möchte ist das ein No Go für mich (ich meine dabei jetzt aber nicht wichtige Nachrichten von zu Hause, also vom Mann oder wenn es um die Kinder geht).

Fazit: Ohne Instagram und Pinterest würde ich klar kommen, möchte ich aber dennoch nicht. Facebook ist wichtig, aber nicht überlebenswichtig. Ohne Twitter möchte ich aber nicht mehr sein. Es kribbelt immer in den Fingern wenn ich keine Zeit habe alle Tweets nachzulesen. Und wenn ich mich mit Freunden treffe möchte ich mich unterhalten können und das mit Augenkontakt 😉

 

Bloggen

Ich blogge erst seit ein paar Monaten und hätte nicht gedacht dass es mich so in den Bann zieht. Ich hätte auch nicht gedacht, dass soviel Arbeit dahinter steckt. Die Arbeit mache ich mir auch gerne selber, denn ich mag es nicht wenn ich mal einen Tag keinen Beitrag veröffentliche. Dann sinken die Aufrufe und ich denke sofort ich gerate in Vergessenheit weil ich eben noch so neu bin. Diesen Druck mache ich mir selber und eigentlich schreibe ich ja auch weil es mir Spaß macht. Über die Leser freue ich mich aber auch wirklich und erst recht über jeden einzelnen Kommentar und gerade deshalb ist es mir so wichtig auch regelmäßig zu schreiben.

Ich persönlich habe mir einen Wochenplan angelegt, den ich jeden Sonntag anfertige. Da schreibe ich kurz die Themen auf über die ich bloggen möchte. Oft varriere ich dann auch noch innerhalb der Woche wenn mir ein anderes Thema wichtiger scheint. Außerdem habe ich ein Notizbuch, denn ich leide unter Stilldemenz. Was nicht sofort aufgeschrieben wird gerät schnell wieder in Vergessenheit. Natürlich schaffe ich es nicht immer nach Plan zu bloggen, denn ich habe Kinder und da läuft halt selten etwas nach Plan. Aber das ist dann auch nicht so schlimm, denn ich habe mir nicht jeden Tag der Woche belegt dann erscheint der Post eben 1-2 Tage später.

Fazit: Es macht mich wahsinnig wenn ich keine Zeit zum bloggen finde aber ich akzeptiere es mittlerweile dass ich einfach nicht jeden Tag zum bloggen komme.

 

Ich muss sagen, dass die (Online-) Erreichbarkeit manchmal eine zu hohe Stelle in meinem Leben hat. Der Laptop ist zum Glück fast nur an wenn die Kinder schlafen. Dann nutze ich die Zeit zum bloggen. Was aber mein Verhängnis ist: mein Handy und das Tablet. Damit versuche ich immer up to date zu sein. Und wenn es mir nicht gelingt kribbelt es ganz schön in meinen Fingern.

Die Kinder haben dennoch Vorrang und die Zeit mit ihnen ist mir viel wichtiger. Für einen schönen gemeinsamen Urlaub würde ich auch 1-2 Wochen auf das bloggen verzichten. Mein Handy müsste aber mit und irgendwann schlafen die Kinder ja auch mal um dann auch dort alle Neuigkeiten zu verfolgen.

Krank macht mich die (Online-) Erreichbarkeit nicht aber manchmal sollte ich das ganze schon ein wenig runterfahren und wenn die Elternzeit endet muss ich schauen wie es weitergeht. Aber das dauert zum Glück noch 🙂

 

Bis bald,

eure Sarah

 

 

 

1 Kommentar

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