Familienleben

Schlafsituation:mangelhaft

Was haben ein Baumfällender Schnarchbär, ein kleiner, nie alleine schlafen wollender Kerl und ein kleiner Milchvampir mit mir und meinem Schlaf zu tun? Ganz viel und vor allem dadurch eine mangehalfte Schlafsituation für mich 😉

Der Mann

Besser bekannt als Baumfällender Schnarchbär, zeitweise ausquartiert auf dem Sofa schlafend oder im Bett des Sohnes. Bekannt ist er außerdem für das Wachhalten aller Familienmitglieder im Familienbett (sofern er mal wieder dort schlafen darf) oder auch wenn er vergisst die Tür zu schließen zu dem Raum, in dem er schläft. Der Mann hat es einfach nicht leicht mit der Familie, denn diese liebt normalerweise die Ruhe beim schlafen.

Oft muss er auch einspringen, wenn der Sohn in der Nacht wach ist und diese Aufgabe übernehmen.

 

Der Sohn

Besser bekannt als der nie alleine schlafen wollende kleine Kerl, der seine Eltern gerne durch nächtliches schreien, was leider öfter ein Nachtschreck sein könnte, auf die Nerven gehen kann und die Tochter wach macht.

Außerdem geht er nicht einfach auf die Toilette, nein, er schreit bis wir verstanden haben, dass er muss; denn er kann sich im Halbschlaf nicht artikulieren. Manchmal verstehen die Eltern nicht direkt, dass er auf die Toilette muss und so können sie in der Nacht einmal komplett die Wäsche wechseln.

Er kuschelt sehr gerne und rammt der Mutter gerne den Kopf in den Rücken oder teilt das Kissen mit ihr so, dass er auch gerne mal den Kopf auf ihren haut.

Derzeit schläft er aber auch mal ein paar Stunden in seinem Bett, aber nur so lange, bis der Mann und die Mutter ins Bett gehen. Dann kann er sich wunderbar dazu kuscheln.

 

Die Tochter

Das neueste Familienmitglied, besser bekannt als der kleiner Milchvampir, hatte sich eigentlich angewöhnt recht gut im Beistellbett zu schlafen und musste nur noch 1-2x in der Nacht gestillt werden.

Leider bekam diese Tochter eine Mittelohrentzündung und danach war alles wieder anders. Jetzt hat die Tochter es sich wieder anders überlegt und möchte mindestens alle 1-2 Stunden gestillt werden. Das Beistellbett ist derzeit eine schöne Dekoration im Schlafzimmer und sie schläft direkt bei der Mutter mit im Bett, denn da ist der Weg zur Milchbar ja nicht so weit.

 

Die Mutter (ich)

Die Mutter, besser bekannt als die Schlaflose, liegt in der Nacht zwischen den Kindern, gerne wach und mit einer Beule am Kopf, die ihr der Sohn verpasst hat. Gerne auch mit Rückenschmerzen, denn so ein Mittelteil vom Sandwich wird gerne hin und her geschoben.

Meist lohnt es sich für sie gar nicht den Still-BH wieder zu schließen, denn der kleine milchsaugende Vampir, die Tochter, kann sich so von alleine bedienen. So bekommt sie wenigstens in der Zwischenzeit etwas Schlaf.

Oft muss die Mutter auch den Mann einen Tritt verpassen, damit er wieder ruhig ist, was leider nur für ein paar Sekunden anhält. Im Notfall muss er dann den Raum verlassen, weil die Mutter das nicht ewig mitmacht. Da der Mann durch das Schnarchen auch gerne die Tochter wach macht, muss die Mutter sie dann auch wieder beruhigen, was meist nur durch die Brust geht. Ab und zu muss auch der Sohn wieder beruhigt werden, denn er hat Angst vor dem Schnarchen des Mannes.

Gerne sucht die Mutter auch in der Nacht den Schnuller für die Tochter oder rennt (wenn der Mann keine Lust hat) mit dem Sohn auf die Toilette. In besonderen Fällen muss der Sohn auch von ihr umgezogen werden oder die Bettwäsche gewechselt werden.

Ab und zu muss sie auch gemeinsam mit der Tochter den Raum verlassen, da sie im Schlafzimmer keine Ruhe bekommt und braucht dann ewig dafür, bis die Tochter wieder schläft (denn andere Räume sind ja schließlich interessant und der Schlaf in dem Moment nicht so wichtig).

Mit Kopfschmerzen am nächsten Morgen wird ihr für die Nacht gedankt.

 

Ich liebe unser Familienbett bis zu einem gewissen Punkt, aber manchmal ist dieser deutlich überschritten!

Unterschrift

 

3 Kommentare

  1. Oh, so war’s bei uns auch 🙁
    Mittlerweile sind meine Kinder 3 und fast 5 und schlafen gemeinsam in einem Zimmer in einem großen Bett und das funktioniert super (wenn alle gesund sind).
    Vorher, oder wenn eben nicht alle gesund sind, schliefen mein Mann und ich getrennt – jeder mit einem Kind – weil ich irgendwann kurz vor dem Durchdrehen war und mit zwei Kindern einfach nie genug Schlaf bekam… Vielleicht wäre das auch eine Option für euch? Meine Tochter war auch extrem auf mich fixiert, lernte dann aber auch beim Papa zu schlafen…
    Halte durch – es ist schön, es ist schlimm (der Schlafmangel), aber es wird irgendwann besser… 😉
    Lg Si Ri

    • Genau das machen wir zwischenzeitlich auch. Gestern hat der Mann beim Sohn geschlafen und ich mit der Tochter im Ehebett. Werden wir heute wieder so machen. Und wenn ich die Milchbar gleich geöffnet lasse, bekomme ich auch etwas Schlaf 😉

      Die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird, habe ich noch nicht aufgegeben!

      LG und danke für den aufmunternden Kommentar!

  2. Pingback: 10 Dinge, die ich als Mutter vermisse | Zwergenzimmerchen

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