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Schöner Weihnachtsstress

Wer den Beitrag „Heiligabend mit Hindernissen“ noch nicht gelesen hat, sollte dort starten 🙂

1. Weihnachtstag:

Vormittag

Wach war ich schon seit 5 Uhr und als die Tochter dann auch nicht mehr schlafen wollte, bin ich dann um 5:45 Uhr aufgestanden. War es im Advent immer der Sohn der uns wach gemacht hat, war es diesmal die Vorfreude vor der Bescherung bei mir. Ich war schon sehr gespannt auf die leuchtenden Kinderaugen des Sohnes und ob er das überhaupt noch genießen kann.

Wir haben die Bescherung bewusst auf den 25. gelegt, denn wir wussten dass es bei den Großeltern schon genug Geschenke gibt. Wir haben dem Sohn einfach erzählt, dass wir dem Weihnachtsmann eine E-Mail geschrieben haben und er sich Zeit lassen soll und hier erst in der Nacht kommen muss.

Um 6:30 Uhr hat mich der Sohn im Bett vermisst und so standen der Mann und der Sohn dann hier im Wohnzimmer und wir fingen an die Geschenke auszupacken. Wie sich der Sohn gefreut hat, war einfach nur toll!

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Nach dem Frühstück haben der Mann und der Sohn haben praktisch den ganzen Vormittag im Kinderzimmer verbracht, erst die Playmobil Ritterburg aufgebaut und dann gespielt. Zwischendurch kam der Sohn auch zu mir und wir haben uns die neuen Tip Toi Bücher angeschaut. Ein voller Erfolg mit den Geschenkideen.

 

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Mittag

Zum Mittagessen waren wir bei den Großeltern (meinen Eltern) nebenan zum Essen eingeladen. Lecker Rouladen und Beilagen gab es. Der Sohn hatte einen langen Heulanfall weil er sich keinen Platz aussuchen durfte und zwischen meinem Mann und mir sitzen musste. Meine Mutter kümmerte sich dann um die Tochter damit ich mal in Ruhe essen konnte und dann auch um den Sohn, der aus Trotz erstmal nichts Essen wollte.

Danach bekam auch die Tochter Hunger und ich ging in mein altes Kinderzimmer (jetzt Musikzimmer von meinem Papa) und stillte. Zur Ruhe kommen konnte sie allerdings nicht. Da auch meine Großeltern da waren und es ziemlich laut war wanderten wir auch dort auf und ab. Genau wie am Abend davor. Irgendwann ist sie dann auf dem Sofa im Arm meines Mannes eingeschlafen.

Gegen 14:15 Uhr sind wir dann erstmal nach Hause gegangen und ich habe die Tochter (mal wieder) gestillt.

Nachmittag

Der Opa von meinem Mann hatte die Tochter bisher noch nicht gesehen. Somit haben wir vor Weihnachten beschlossen ihn auf jeden Fall zu besuchen und ihm sein Geschenk vorbeizubringen. Der Überraschungsbesuch ist gelungen und so konnte der Uropa endlich seine Enkelin bestaunen.

Danach sind wir noch kurz zu den Schwiegereltern gefahren. Leider wirklich nur sehr kurz da die Tochter wieder nicht in den Schlaf finden konnte. Ich hatte endgültig genug und habe für uns beschlossen endlich nach Hause zu fahren um der Tochter Ruhe zu gönnen.

Der Sohn durfte noch zu den Großeltern nebenan, ich habe Staub geputzt und der Mann mit der Tochter auf dem Sofa gekuschelt. Danach habe ich die Tochter genommen und der Mann hat den Kartoffelsalat für den 26. vorbereitet.

Als die Kinder im Bett waren haben wir noch einen Film geguckt und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Der Sohn war übrigens den ganzen Tag ohne Erbrechen und Durchfall unterwegs. War alles wohl nur die Aufregung.

 

2. Weihnachtstag

PhotoGrid_1419621918326Vormittag

Die Tochter und ich verbrachten den Morgen bis 8:30 Uhr im Bett. Das habe ich sehr genossen und nach den anstrengenden Tagen musste das nun einfach mal sein. Nachdem wir gefrühstückt hatten, haben wir gespielt und uns auf das Sofa gelegt und entspannt. Um 10 Uhr durfte der Sohn nochmal rüber zu den Großeltern damit wir Vorbereitungen für den Nachmittag treffen konnten. Und glücklicherweise ist die Tochter auch mal alleine im Laufstall eingeschlafen (kommt so gut wie nie vor) und hat uns 2 Stunden Zeit für die Vorbereitungen gegeben.

Mittag

Der Sohn kam gegen Mittag wieder und dann musste ich dann nur noch Staubsaugen und mich umziehen.

Nachmittag

Um 15 Uhr kamen die Gäste, die Schwestern und der eine Freund davon, die beiden Cousins mit Frauen und der Sohn vom Cousin. Insgesamt waren wir 12 Personen. Die Männer bestaunten erstmal die Ritterburg von Playmobil und waren aus dem Kinderzimmer nicht mehr herauszubekommen.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie die Tochter das Ganze fand. Natürlich gar nicht gut! Sie weinte und so habe ich mich mit ihr in das Schlafzimmer gelegt. Es hat fast eine Stunde gedauert, dann schlief sie endlich. Ich hörte wie die anderen mit dem Essen anfingen (Kartoffelsalat, Würstchen, Frikadellen, Brot) und mein Magen knurrte immer lauter.

Als ich endlich aufstehen konnte war ich etwas neidisch auf den selbstgemachten Glühwein. Dieses Jahr gab es für mich Kinderpunsch und nächstes Jahr zu Weihnachten werde ich dann auch wieder Glühwein trinken können. Der Mann musste die Tochter noch einmal beruhigen und so verschlief sie den ganzen Nachmittag im Schlafzimmer und ich konnte den Nachmittag in Ruhe genießen.

Nachdem wir unsere Schrottwichtelgeschenke ausgetauscht hatten wurden noch Waffeln gebacken. Lecker! Auch wenn alle schon sehr satt waren, Waffeln schmecken immer gut.

Der Sohn war den ganzen Nachmittag völlig überdreht. Er liebt es einfach unter Menschen zu sein und das ist toll. Als Baby war er übrigens genauso wie die Tochter. Je mehr Menschen um ihn waren, desto lauter schrie er. Mittlerweile ist es genau umgekehrt. Von daher wird sich das bei der Tochter wohl auch noch ändern.

Abend

Um 18 Uhr sind die ersten Gäste gefahren und um 19 Uhr der Rest. Die Kinder sind jetzt im Bett und wir genießen einen ruhigen Abend auf dem Sofa und schauen Fernsehen.

 

Ich hoffe ihr hattet auch schöne Feiertage mit vielen leuchtenden Kinderaugen und viel Spaß mit euren Familien. Nächstes Jahr werden wir es etwas ruhiger angehen lassen. Das war dieses Jahr einfach zuviel. Auch wenn ich es sehr genossen habe!

Bis bald,

eure Sarah

 

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