Im Laufe meines bisherigen Lebens bin ich schon mehrmals umgezogen. Ich hatte meistens Glück mit den Wohnungen bzw. Häusern, so dass ich mittlerweile sagen kann, dass sich mein Wohntraum mit der Zeit deutlich verändert hat. Als ich zu Hause auszog, bin ich in eine winzige Studentenwohnung gezogen, die im Nachhinein betrachtet wirklich eine Zumutung war. Aber zu diesem Zeitpunkt hat sich ein Wohntraum für mich erfüllt: Meine erste eigene Wohnung. Ich war unabhängig. Und ab da ging es stetig aufwärts. Schon die nächste Wohnung, in die ich mit meinem Mann – damals noch Freund – zog, war um Klassen besser. Wir hatten sogar einen Garten, durch den ein Bach floss. Das war im Sommer einfach traumhaft! Und die Getränke für Grillabende konnten so auch prima gekühlt werden 😉 Als die Große auf die Welt kam, war die Wohnung zu klein und wir suchten nach etwas Neuem. Wieder hatten wir großes Glück! Und so ging es noch das ein oder andere Mal weiter. Bei jeder Wohnung fanden wir etwas, das wir in unserem Traumhaus so nicht wollten. In der einen Wohnung fehlte der Garten, die andere war schlecht geschnitten und das Wohnzimmer lag zur Straßenseite hin, und wieder andere waren zu dunkel.

Nach und nach entstand also unser Wohntraum, wir sammelten Ideen für unser zukünftiges Haus, verwarfen Einiges wieder und bekamen eine klare Vorstellung von dem, was wir wollten. Nachdem wir mit viel Glück UNSER Grundstück gefunden hatten, machten wir uns unendlich viele Gedanken. Ich bin leider jemand, der sich vieles nicht einfach so vorstellen kann. Deshalb hat mein Mann am Computer ein Modell erstellt, das man ganz nach Belieben verändern konnte. Das war für mich einfach Gold wert.

Nun wollt ihr sicher wissen, was uns besonders wichtig war. Mir war es unendlich wichtig, dass unser Haus HELL ist. Deshalb haben wir auch in den Kinderzimmern extra Dachfenster einbauen lassen. Denn das sind schließlich die Räume im Obergeschoss, in denen sich tagsüber viel aufgehalten wird. Lange überlegt haben wir, ob wir eine geschlossene oder eine offene Küche wollen. Wir haben uns für eine halboffene Küche entschieden und diese Entscheidung habe ich bisher noch keine Sekunde bereut. Das war mit die beste Entscheidung! Außerdem wollten wir nach einer nicht so erfreulichen und kalten Erfahrung auf keinen Fall eine Pellets-Heizung 🙂

Wir wohnen jetzt schon über ein Jahr in unserem Traumhaus und das ist es immer noch. Bisher habe ich nur eine einzige Kleinigkeit gefunden, die ich im Nachhinein anders machen würde: Der Lichtschalter für die Küche sollte auch vom Esszimmer aus bedienbar sein. Aber damit kann ich leben!

 

Bildrechte: kinderkichern.blogspot.de

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Über die Autorin:

Viola bloggt seit 2015 auf KinderKichern über das Leben mit ihrer Familie. Sie hat eine Tochter (2008) und einen Sohn (2014) mit denen es nie langweilig wird.

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