Hausbau

Umzug in unser Traumhaus

Auf dem Weg zum Wohneigentum

Es ist soweit: wir leben nun in unserem Traumhaus. Der Weg bis dahin war verdammt anstrengend. Kaum Zeit für die Familie, schlaflose Nächte, Kinder die einfach nicht verstehen was gerade los ist und natürlich auch ab und zu Streit, weil die Nerven einfach blank liegen. Wie mir schon vorher alle erzählt haben, gehören diese Dinge auch einfach dazu und deshalb hat mich am Ende gar nichts mehr gewundert.

 

Die Woche vor dem Umzug

Die Woche vor dem Umzug war ich so durch mit meinen Nerven. Der Mann war auf Dienstreise und ich stand vor den ganzen Kisten. Zum Glück war schon sehr viel gepackt, so dass nun nur noch die Dinge gepackt werden mussten, die wir einfach ständig brauchen. Aber auch das war irgendwie noch arg viel. Zwischenzeitlich bekam ich noch einen Nervenzusammenbruch, weil Post von unserer alten Vermieterin eintrudelte: wir sollen den Gutachter zahlen, der für den Hausverkauf nötig war. Wir sind ja an allem schuld. WTF? Ich bin immer noch total wütend und traurig, wenn ich daran denke. Wie es weiter geht, dass weiß ich noch nicht und dieser Stress zusätzlich tut uns gerade gar nicht gut.

Die letzten 3 Tage vor dem Umzug kam meine beste Freundin. Ohne sie hätte ich das alles nicht geschafft. Sie hat sich die ganze Zeit um die Kinder gekümmert und mir so viel Stress abgenommen. Endlich mal in Ruhe die Kisten packen, es war ein Traum! Ich bin ihr so dankbar!

 

Umzugstag, 20. August 2016

Am 20. August wurden die Kinder am Morgen von der Tante abgeholt. Sie haben von Samstag auf Sonntag bei der Familie verbracht und hatten dort ihren Spaß und wir unsere Ruhe (Danke!). Kurz vor 9 Uhr bin ich mit meinem vollgepackten Auto zum Haus gefahren. Kurze Zeit später kamen die Helfer (Danke!) mit den ersten Möbeln und Kisten. Ich habe den größten Teil des Tages damit verbracht, die Küche schon einmal einzuräumen. In der alten Wohnung hat meine beste Freundin alles weiter erledigt (saugen, die letzten gefunden Dinge einpacken, usw.). Am Mittag haben wir uns dann alle im Haus getroffen und leckeren Kartoffelsalat (Danke Mama!) mit Würstchen gegessen. Schon zu diesem Zeitpunkt waren alle ziemlich kaputt, aber der Umzug noch lange nicht geschafft. Nach und nach wurden weitere Dinge hergebracht, die Männer wurden immer müder und schlapper und waren ziemlich fertig. In der Wohnung ist dann noch ein Wasserrohr in der Wand gebrochen, nachdem wir unsere Waschmaschine abgemacht haben. Dinge, die wirklich keiner braucht!

Aber trotz der ganzen Anstrengung: ich war einfach nur glücklich! Es war ein unglaubliches Gefühl!

Der Mann und ich haben noch bis 23 Uhr weitergearbeitet. Die Kinderzimmer mussten ja fertig werden! Trotzdem haben wir uns kurz Ruhe gegönnt und einen Champagner getrunken, den wir zum Richtfest geschenkt bekommen haben.

 

Sonntag, 21. August 2016

Gegen Mittag kamen die Kinder wieder und waren sehr aufgeregt. Die Tochter hat in der Nacht wohl nach mir geweint und es fällt ihr auch derzeit noch schwer, lange von mir getrennt zu sein. Die Situation ist für sie noch nicht leicht zu verstehen und so geben wir ihr die Zeit (was bleibt uns auch anderes übrig?). Dennoch gefallen den beiden die Kinderzimmer sehr gut und sie lieben es dort ihre Zeit zu verbringen.

 

Wie es weiter ging…

Wir sind tatsächlich ohne Fußböden in den Fluren eingezogen. Der untere Flur ist mittlerweile fertig. Der HWR gleicht aktuell noch einem Schlachtfeld und der obere Flur ist auch noch Baustelle. Duschen können wir bisher nur im Gästebad (die ersten 2 Tage sind wir immer zu meinen Eltern gefahren) und die Kinder baden auch noch bei den Großeltern. Es sind eben noch viele kleine Dinge zu erledigen. Aber das sind keine Dinge, die unser Leben großartig behindern, denn wir fühlen uns sehr wohl in unserem Häuschen. Alles kommt jetzt nach und nach und wir leben uns gut ein.

Die alte Wohnung ist übergeben, bzw. wird gerade völlig umgebaut und somit sollten wir nur das Bad putzen und den Rest so lassen. Ein Traum mit dem ich nicht gerechnet habe. Aber umso besser für uns und unsere Nerven.

 

Wir sind glücklich und gespannt wie es in der nächsten Zeit so weiter geht. Wir geben unser bestes und versuchen endlich wieder den normalen Alltag zu genießen!

 

Bis bald,eure Sarah_neu

 

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